Im Dez 2023 fiel unsere Ölbrennwertheizung am Freitagmittag aus. Einige Heizungsfirmen angerufen. Sind sie Kunde bei uns? Nein, dann kommen wir nächste Woche. Herr Olsen kam am frühen Freitagnachmittag.
2024 kam die Überlegung neuer Ölbrenner, Hybridheizung mit Wärmepumpe oder Wärmepumpe alleine? Herr Olsen war unser erster Ansprechpartner und wir diskutierten das Für und Wider. Das Projekt Hybridheizung hatten wir dann wegen der hohen Kosten erst einmal verworfen.
So entschlossen wir uns, zuerst einmal alle Heizkörper (24), z. T. schon 40 Jahre alt, im Zweifamilienhaus zu erneuern, da egal welche Beheizungsart wir wählen würden, das A und O sind optimale Heizkörper.
Den Weg sind wir dann mit der Firma Renzing gegangen. Man braucht eine verlässliche Firma, die auch in einer Notsituation erreichbar ist. Gemeinsam haben wir für alle Räume die maximale Heizkörpergröße ermittelt. In Bestehendes etwas Neues einfügen geht nicht immer ohne Kompromisse. Die Baustelle begann montags gleichzeitig in beiden Wohnungen, z.T. mit vier Mitarbeitern. Da Altbau, ließen sich einige Heizkörper nicht so einfach anbringen, aber es wurde schnell eine Lösung gefunden. So war innerhalb von vier Tagen die Baustelle vergessen. Schnell merkten wir, dass die großen Heizkörper wesentlich effizienter waren. Wir konnten die Vorlauftemperatur auf 45 ° C senken und es war weiterhin angenehm warm.
Das Thema neue Heizung ließ uns aber nicht los. Der Ölbrenner, nur zur Unterstützung, wenn die Wärmepumpe es nicht alleine schafft, verursacht schon Kosten für alles Drumherum in Höhe von ca. 600 € für Wartung Brenner und Leckwarngerät, anteilige Kosten Tankreinigung, Schornsteinfeger. Die Hybridlösung ist kein günstiges Heizen.
Mitten in der Großbaustelle hatte Herr Olsen die Idee, Wärmepumpe alleine. Er rechnete, die CHA-Monoblock 16/20 mit 16 kW schafft 224 qm Altbau, intervallmäßige Zuschaltung des Heizstabes bei unter -7°C. Der Elektriker, die Firma Tsitsis, wurde mit ins Boot geholt. Wir überlegten noch einmal und entschlossen uns, das Projekt Wärmepumpe zu starten. Als alle Vorarbeiten bis Juli erledigt waren, sollte die Baustelle montags starten, vorgesehen 5 Tage Bauzeit. Nur der Großhändler hatte den Liefertermin verschlafen und so begann die Baustelle am Dienstag. Der „Bauleiter“, der auch schon das Heizkörperprojekt geleitet hat und sehr umgänglich und freundlich ist, begann mit einem Kollegen den Aufbau der Inneneinheit und die Vorarbeiten draußen. Die Wärmepumpe wurde aufgesetzt und konnte nach drei Tagen Bauzeit (!), incl. eines Regentages, in Betrieb gehen.
Wir haben jetzt schon einige kalte Tage hinter uns, auch unter -7°C. Wir haben eine Vorlauftemperatur von 45 °C und das im teilgedämmten Altbau. Die E-Heizung brauchte sich nicht zuschalten. Als die Nächte sehr kalt waren, haben wir die Nachtabsenkung ausgeschaltet und die Vorkauftemperatur um 2 Punkte erhöht. Wir haben bis Mitte Jan gegenüber der Ölheizung 470 € Energiekosten gespart und das im Winter.
Die Zusammenarbeit mit Herrn Olsen ist sehr angenehm und auf Augenhöhe. Fragen werden jederzeit beantwortet und bei Problemen gemeinsam nach Lösungen gesucht. Es wird nur das gemacht, was wirklich notwendig ist.
Das ist bei Handwerkern nicht selbstverständlich.
Wir können die Firma Renzing nur weiterempfehlen.