Ich war in den letzten Jahren mehrfach bei Trauerfeiern dieses Unternehmens und muss leider sagen: Die Qualität hat spürbar nachgelassen.
Früher war vor allem Herr K. B., der für Werkstatt und Aufbereitung zuständig war, eine echte Stütze. Mit einfachsten Mitteln hat er würdevolle, stilvolle Dekorationen geschaffen. Wo andere nur Mangel gesehen hätten, hat er mit Ideen, Kerzen, Blumen und viel Kreativität eine Atmosphäre geschaffen, die dem Anlass gerecht wurde. Man hat gemerkt, dass da jemand mit Herzblut arbeitet.
Auch menschlich war es ein Unterschied. Wenn Herr B. aus dem Ammerland da war, war es trotz der Trauer eine warme, respektvolle Begleitung – nicht dieses kalte, düstere Standardprogramm.
Seit mehreren Jahren fehlt er – und das merkt man deutlich. Ich frage mich außerdem, wo eigentlich die Dame mit dem bayerischen Akzent geblieben ist, die früher ebenfalls präsent war. Ebenso scheint der eigentliche Filialleiter nicht mehr da zu sein. Statt Kontinuität gibt es ständig neue Gesichter. Das schafft kein Vertrauen.
Die neue Chefin wirkt zwar bemüht und fachlich nicht ahnungslos, macht aber insgesamt einen überforderten Eindruck. Organisation und Ausstrahlung wirken nicht gefestigt.
Insgesamt entsteht für mich der Eindruck, dass hier am falschen Ende gespart wird – personell wie gestalterisch. Gerade bei Trauerfeiern darf das nicht passieren.
Wenn selbst langjährige, prägende Mitarbeiter verschwinden und die Qualität sinkt, läuft bei Mymoria offensichtlich etwas falsch. Sehr schade. Gerade in diesem sensiblen Beruf sollte man auch als junge, noch unerfahrene Führungskraft den Rat erfahrener Bestatter ernst nehmen. Erfahrung kann man nicht ersetzen. Man kann nicht alles allein entscheiden und glauben, es besser zu wissen.
Ein Meister kann genauso auf seine jungen Mitarbeiter hören – so wie auch die Verantwortlichen hinter Mymoria gut daran täten, auf die Menschen zu hören, die täglich vor Ort arbeiten. Gute Führung heißt nicht, alles selbst zu bestimmen, sondern Kompetenz im Team ernst zu nehmen und einzubinden.
Und wenn selbst neue Mitarbeiter, die erst seit sechs Monaten im Betrieb sind, bereits anmerken, dass bei der Dekoration etwas geändert werden sollte, dann sollte man nicht stur reagieren oder alles abblocken. Spätestens dann wäre es angebracht, das eigene Konzept noch einmal grundsätzlich zu überdenken.
Das waren meine Beobachtungen in den letzen Jahren und ich hab persönlich viel bekommen, weil ich immer sehr früh in die Kirche gehe und auch die Pastoren, sich schon geäußert haben. gebe ich leider nur 2,5 Sterne