Leider nicht empfehlenswert.
Wir haben ein Problem mit unserem ehemaligen Vermieter. Die Kanzlei Treutler und Kollegen wurde uns von unserer Rechtsschutzversicherung zugelotst.
Nach der Erstberatung, hat sich unser Problem nicht gelöst und auch nach schriftlicher Nachfrage wie es weiter gehen solle sowie wiederholten Anrufversuchen bekamen wir über eine Woche lang keine Antwort mehr von der Anwältin für Mietrecht.
Erst auf Drängen unserer Rechtsschutzversicherung bekamen wir eine Antwort von der Kanzlei.
Die Anwältin fragte, ob sie einen Brief an unseren Vermieter verfassen solle. Jedoch ist es wichtig, wer die Beweislast trägt. Man möchte nicht gegen jemanden juristisch vorgehen, obwohl man selbst im Unrecht ist. Diese Frage konnte uns die Anwältin bis jetzt nicht beantworten.
Nun haben wir eine erneute Woche nichts mehr von der Anwältin gehört.
Man bekommt den Eindruck, dass man sich in dieser Kanzlei für seine Kunden nicht interessiert. Wie soll man so ein Vertrauen zu seinem Anwalt/ seiner Anwältin aufbauen?
Würde ich nicht mehr wählen.
Die Inhaberin des Profils ist meine Ehefrau, da ich selbst über kein google Konto verfüge. Ich bin Julian Reif, der bei Ihnen Mandant ist. Die Geschichte ist kein Fake und lässt sich leicht anhand des email Verkehrs belegen. Die Rezension habe ich verfasst und möchte auf Ihre Antwort reagieren.
Sie geben an es sei kein weiterführendes Vertretungsmandat begründet worden. Das ist nicht ganz korrekt.
Ich habe Sie zwei mal per email gefragt, wer in diesem Fall die Beweislast trägt, denn nur wenn der Vermieter die Beweislast trägt für die Anschuldigungen, die er gegen mich erhoben hat, macht ein weiteres Vorgehen Sinn. Wenn ich sie trage, nicht. Denn da ich nicht der einzige Mieter seit Bau des Hauses war, kann ich schlecht nachweisen, wer einen Abfluss verstopft hat oder einen Spiegel beschädigt. Bei der Übergabe hat alles funktioniert und es gab keinerlei Beschädigungen. Das hat der Vermieter sogar im Übergabeprotokoll bestätigt. Und nun hat er mehrere Wochen nach der Wohnungsübergabe Anschuldigungen gegen mich erhoben. Finden Sie das fair?
Bis jetzt habe ich diesbezüglich keine Antwort erhalten, lediglich das Angebot ein Schreiben zu verfassen und das auch erst nach Drängen der Rechtsschutzversicherung. Ich habe sofort auf das Schreiben geantwortet, dass das Schreiben sinnvoll ist, wenn der Vermieter die Beweislast trägt. In diesem Fall würde ich es sehr zu schätzen wissen, wenn man weiter gegen den Vermieter vorgehen würde. Trage ich die Beweislast macht das wenig Sinn und durch eine weitere Bearbeitung würde nur viel Aufwand ihrerseits verschwendet werden und ich mache mich lächerlich.
Von diesem Punkt hängt ein weiteres Vorgehen ab. Jedoch haben Sie mir diese Frage nie beantwortet.
Sie geben an Sie müssten als Kanzlei prüfen, ob eine Übernahme des Mandats in einem vertretbaren Verhältnis zum erforderlichen Bearbeitungsaufwand steht. Ich denke Recht gegen Unrecht steht eigentlich immer in einem vertretbaren Verhältnis zum erforderlichen Bearbeitungsaufwand.
Ich denke übersetzt meinen sie. Wenn es nicht um einen Streitwert in einer gewissen Menge geht, lohnt sich der Aufwand finanziell nicht. Das würde bedeuten, ist der Streitwert zu gering, dann ist Recht und Unrecht egal.
Das ist in Ordnung, aber der Anstand verlangt eigentlich, dass man mir das mitteilt.
Bezüglich des Zeitaufwandes von einer Woche: Sie haben Recht der Zeitaufwand ist völlig in Ordnung. Aber wäre es zu viel verlangt dem Mandanten das mitzuteilen. Man könnte einfach sagen: Der Fall liegt so und so das müssen wir überprüfen, das wird ca. 2 Wochen (Beispiel) dauern. Einfach offen miteinander sprechen. In der ärztlichen Praxis ist das ganz normal, damit der andere Bescheid weiß. Ich habe im Erstgespräch danach gefragt, ob es Sinn macht die Sache zu verfolgen. Ich kritisiere nicht die Gründlichkeit ihrer Arbeit, sondern die schlechte Kommunikation.