Was kostet eine Solaranlage in 2026?
Für ein typisches Einfamilienhaus in Deutschland kostet eine Solaranlage mit Speicher 2026 zwischen 12.200 € und 16.500 €. Balkonkraftwerke beginnen ab 1.000 €, vollständige PV-Anlagen ohne Speicher ab 7.500 €. Größere Anlagen mit Notstromfunktion können bis zu 22.000 € kosten. Der Preis hängt vor allem vom Anlagentyp, der Größe in kWp und dem gewählten Installationsbetrieb ab.
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Preise für alle Solaranlagentypen, Kostenfaktoren, Förderungen und konkrete Rechenbeispiele.
Die Preisangaben basieren auf Angebotsanfragen über Trustlocal sowie öffentlich verfügbaren Marktdaten.

Inhaltsverzeichnis
- Das Wichtigste in Kürze
- Was kostet welche Solaranlage? Überblick nach Typ
- Was kostet eine PV-Anlage?
- Solaranlage Kosten pro m²
- Was kostet ein Batteriespeicher?
- Was kostet ein Balkonkraftwerk?
- Was kostet die reine Installation?
- Was kostet Solarthermie?
- Kostenzusammensetzung
- Beispielrechnungen
- Laufende Kosten: Was fällt nach der Installation an?
- Förderungen 2026
- Spartipps
- FAQ zu Solaranlage Kosten
- Warum Trustlocal?
Das Wichtigste in Kürze
- Eine vollständige PV-Anlage mit 10 kWp und Batteriespeicher kostet auf Basis von Anfragen über Trustlocal zwischen 12.200 € und 16.500 €.
- Balkonkraftwerke beginnen ab 1.000 € und sind bis 800 Watt ohne Genehmigung betreibbar.
- PV-Anlagen ohne Speicher beginnen ab 7.500 € für 5 kWp.
- Für PV-Anlagen und Batteriespeicher gilt seit 2023 ein Umsatzsteuersatz von 0 %. Die genannten Preise sind daher gleichzeitig Brutto- und Nettopreise.
- Wer seine Anlage noch 2026 in Betrieb nimmt, sichert sich die Einspeisevergütung für 20 Jahre. Der Bund plant, die feste Vergütung für neue Anlagen ab 2027 abzuschaffen. Das Gesetz ist jedoch noch nicht verabschiedet.
Was kostet welche Solaranlage? Überblick nach Typ
Unter dem Begriff Solaranlage werden verschiedene Technologien und Leistungsklassen zusammengefasst. Auf Trustlocal können Anfragen für sechs Leistungsarten gestellt werden: Balkonkraftwerk, Photovoltaik, Installation, Stromspeicher, Beratung und Solarthermie. Die Preise unterscheiden sich je nach Typ erheblich.
Die folgende Übersicht zeigt Preisspannen auf Basis von Anfragen über Trustlocal.
| Anlagentyp | Typischer Preis inkl. Montage |
|---|---|
| Balkonkraftwerk | 1.000 € bis 2.830 € |
| Nur Montage (einfach, Kundengeräte) | 999 € bis 1.500 € |
| Nur Montage (komplett inkl. DC/AC/Anmeldung) | 6.380 € bis 8.950 € |
| PV-Anlage ohne Speicher | 7.500 € bis 12.000 € |
| PV-Anlage mit Batteriespeicher | 12.200 € bis 16.500 € |
| Batteriespeicher als Nachrüstung | 1.450 € bis 5.100 € |
| Solarthermie | 4.000 € bis 12.000 € |
Balkonkraftwerke eignen sich für Mieter mit Balkon oder Vordach. PV-Anlagen ohne Speicher sind eine gute Wahl für Eigenheimbesitzer mit hohem Tagesverbrauch.
Wer maximale Autarkie anstrebt, abends viel Strom verbraucht oder ein Elektroauto lädt, profitiert von einer Anlage mit Batteriespeicher.
Stromspeicher können als Nachrüstung zu einer bestehenden PV-Anlage ergänzt werden. Solarthermie ist auf Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung ausgelegt.
Was kostet eine PV-Anlage?
Die wichtigste Vergleichsgröße bei PV-Anlagen ist der Preis pro Kilowatt-Peak (kWp), die Spitzenleistung der Anlage. Die Marktpreise liegen 2026 bei 1.000 € bis 1.600 € pro kWp inkl. Montage, ohne Speicher.
Auf Basis von Anfragen über Trustlocal liegen die Preise für 10 kWp mit Speicher für ein Einfamilienhaus, die häufigste Konfiguration, zwischen 12.200 € und 16.500 €.
Alle Preise nach Anlagengröße, einen detaillierten Vergleich mit und ohne Speicher sowie Informationen zu Modulqualität und Wechselrichtertypen finden Sie auf unserer Seite Photovoltaik Kosten 2026.
Solaranlage Kosten pro m²
Als erste Budgetorientierung liegen die Kosten einer PV-Anlage bei 250 € bis 500 € pro m² Dachfläche inkl. Montage. Pro Quadratmeter lassen sich in der Regel 150 bis 200 Watt-Peak installieren. Eine 5-kWp-Anlage benötigt damit rund 25 bis 35 m² Dachfläche, eine 10-kWp-Anlage rund 50 bis 65 m². Für eine genaue Kalkulation ist der Preis pro kWp die aussagekräftigere Kennzahl.
Was kostet ein Batteriespeicher?
Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil einer PV-Anlage von rund 30 % auf bis zu 70 %. Die Kosten hängen von der Speicherkapazität und dem Hersteller ab.
Die folgende Übersicht zeigt Preisspannen auf Basis von Anfragen über Trustlocal.
| Speicherkapazität | Kosten inkl. Montage |
|---|---|
| ca. 5 kWh | 1.450 € bis 3.600 € |
| ca. 10 kWh | 2.690 € bis 5.100 € |
| ca. 18 kWh | ab ca. 3.400 € |
Als Orientierung gilt ein Marktpreis von 250 € bis 450 € pro kWh Speicherkapazität ohne Montage. Eine Nachrüstung ist günstiger, wenn von Anfang an ein hybrid-fähiger Wechselrichter verbaut wurde. Andernfalls muss der Wechselrichter mit getauscht werden.
Was kostet ein Balkonkraftwerk?
Das Balkonkraftwerk ist die günstigste Einstiegsoption. Seit 2024 sind Balkonkraftwerke bis 800 Watt Ausgangsleistung in Deutschland ohne Genehmigungspflicht betreibbar.
| Paket | Preis inkl. Montage |
|---|---|
| 2 Module, Mikrowechselrichter, Balkonmontage | 1.000 € bis 1.800 € |
| 4 Module, Dachmontage inkl. Unterkonstruktion | 1.370 € bis 2.000 € |
| Komplettpaket mit Speicher, 1,8–2 kWp | 2.000 € bis 2.830 € |
Ein typisches 800-Watt-Balkonkraftwerk an einem Südbalkon erzeugt 600 bis 900 kWh im Jahr. Bei einem Strompreis von 0,30 €/kWh entspricht das einer jährlichen Einsparung von bis zu 270 €.
Preise basieren auf Angebotsanfragen über Trustlocal (Stand 2026).

Was kostet die reine Installation?
Wer Komponenten selbst beschafft und nur die Montage durch einen Fachbetrieb beauftragt, zahlt je nach Umfang 999 € bis 8.950 €. Einfache Montageaufträge ohne DC- und AC-Installation beginnen unter 1.500 €. Vollständige Installationsaufträge inkl. Elektroinstallation, Netzanmeldung und Inbetriebnahme kosten 6.380 € bis 8.950 €.
Viele Förderungen setzen eine Komplettinstallation durch einen zertifizierten Fachbetrieb voraus. Wer Komponenten selbst beschafft, sollte dies vor der Bestellung prüfen.
Was kostet Solarthermie?
Solarthermie nutzt Sonnenwärme für Warmwasser und Heizungsunterstützung. Die Kosten liegen je nach Anlage und Kollektorfläche bei 4.000 € bis 12.000 € inkl. Montage. Für ein Einfamilienhaus mit Warmwassernutzung sind Anlagen im Bereich von 5.000 € bis 7.000 € üblich. Solarthermie wird separat von PV-Anlagen installiert und ist nicht mit Batteriespeichern kombinierbar.
Was beeinflusst den Preis?
- Anlagentyp und Größe: Balkonkraftwerke, PV-Anlagen und Solarthermie haben grundlegend unterschiedliche Kostenstrukturen. Innerhalb der PV-Anlage sinkt der Preis pro kWp mit zunehmender Anlagengröße.
- Batteriespeicher: Ein Speicher erhöht die Gesamtinvestition um 1.450 € bis 5.100 € je nach Kapazität, steigert aber den Eigenverbrauchsanteil erheblich.
- Dachbeschaffenheit: Steile Dächer, Flachdächer oder besondere statische Anforderungen erhöhen den Montageaufwand.
- Zählerschrank: Bei älteren Gebäuden ist ein Zählerschranktausch häufig erforderlich. Die Kosten liegen je nach Aufwand zwischen 1.800 € und 3.700 €. Dieser Posten ist nicht in den genannten Anlagenpreisen enthalten und erscheint als optionale Zusatzposition in rund 15 % der Angebote.
- Wallbox: Eine Wallbox zum Laden eines Elektroautos mit Solarstrom kostet als Zusatzkomponente 350 € bis 2.500 € Aufpreis. In Kombination mit einem Batteriespeicher lässt sich der Eigenverbrauch deutlich steigern. Alle Preise und Informationen zur Wallbox finden Sie auf unserer Seite Wallbox Kosten.
- Wärmepumpe: Die Kombination aus PV-Anlage und Wärmepumpe gilt 2026 als besonders wirtschaftlich. Die Wärmepumpe nutzt den selbst erzeugten Solarstrom für Heizung und Warmwasser. Beide Systeme lassen sich über KfW und BAFA gemeinsam fördern.

Kostenzusammensetzung
Die Gesamtkosten einer PV-Anlage verteilen sich auf drei Blöcke:

- Anlagenkomponenten (ca. 65 %): Module, Wechselrichter, Montagesystem, optionaler Speicher.
- Installation (ca. 25 %): Dachmontage, Elektroinstallation, Inbetriebnahme, Netzanmeldung.
- Nebenkosten (ca. 10 %): Gerüst, Anfahrt, Anmeldung im Marktstammdatenregister, eventuelle Zählerschrankarbeiten.
Bitte beachten Sie: Die angegebenen Werte dienen lediglich zur Orientierung.
Beispielrechnungen
Beispiel 1: 7 kWp mit Batteriespeicher, 3-Personen-Haushalt
Dieses Beispiel zeigt eine typische Konfiguration für einen 3-Personen-Haushalt mit mittlerem Stromverbrauch. Auf Basis von Anfragen über Trustlocal liegt der typische Marktpreis für eine Solaranlage mit Speicher zwischen 12.200 € und 16.500 €.
Ausgangslage
- Jahresverbrauch: 3.500 kWh
- Anlage: 7 kWp, Südausrichtung
- Speicher: ca. 10 kWh
- Jahresertrag: ca. 6.300 kWh
- Eigenverbrauchsanteil mit Speicher: ca. 60 %
Kosten
| Kostenposten | Preis |
|---|---|
| Solarmodule (7 kWp) | 3.600 € |
| Hybrid-Wechselrichter | 1.400 € |
| Batteriespeicher (ca. 10 kWh) | 3.200 € |
| Montage, Installation, Anmeldung | 2.900 € |
| Nebenkosten | 900 € |
| Gesamtkosten (0 % MwSt.) | 12.000 € |
Jährliche Einsparung
| Posten | Berechnung | Betrag |
|---|---|---|
| Eigenverbrauch | 6.300 kWh × 60 % × 0,30 €/kWh | 1.134 € |
| Einspeisevergütung | 2.520 kWh × 0,0778 €/kWh | 196 € |
| Gesamt | 1.330 € /Jahr |
Amortisation
12.000 € ÷ 1.330 € = ca. 9 Jahre
Hinweis zur Einspeisevergütung: Beide Beispiele gehen von Teileinspeisung aus, der häufigsten Abrechnungsform. Der selbst erzeugte Strom wird zunächst im Haushalt verbraucht, nur der Überschuss wird ins Netz eingespeist und vergütet. Bei Volleinspeisung geht der gesamte Strom ins Netz. Die Vergütungssätze werden halbjährlich um 1 % gesenkt (aktuell: 7,78 ct/kWh Teileinspeisung, gültig Februar bis Juli 2026). Der Satz zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme gilt jedoch 20 Jahre lang garantiert.
Beispiel 2: Balkonkraftwerk, 800 Watt, Südbalkon
Dieses Beispiel zeigt den günstigsten Einstieg in die Solarnutzung ohne Genehmigungspflicht.
Ausgangslage
- Konfiguration: 2 Module, Mikrowechselrichter, Balkonmontage
- Ausgangsleistung: 800 Watt
- Jahresertrag an einem Südbalkon: ca. 700 kWh
Kosten
| Kostenposten | Preis |
|---|---|
| 2 Solarmodule (7 kWp) | 350 € |
| Mikrowechselrichter | 200 € |
| Montagesystem und Installation | 450 € |
| Gesamtkosten | 1.000 € |
Jährliche Einsparung
| Posten | Berechnung | Betrag |
|---|---|---|
| Eigenverbrauch | 700 kWh × 0,30 €/kWh | 210 € |
| Gesamt | 210 € /Jahr |
Amortisation
7.500 € ÷ 687 € = ca. 11 Jahre
Preise basieren auf Angebotsanfragen über Trustlocal (Stand 2026).
Preisspanne nach Anlagentyp 2026

Laufende Kosten: Was fällt nach der Installation an?
Der Kaufpreis ist die größte Ausgabe. Daneben sollten laufende Kosten eingeplant werden:
- Wartung und Reinigung: Durchschnittlich 100 € bis 300 € pro Jahr, je nach Anlagengröße und Verschmutzungsgrad.
- Versicherung: Eine Erweiterung der Hausratversicherung um PV-Anlagen kostet in der Regel 50 € bis 150 € jährlich.
- Wechselrichter-Austausch: Wechselrichter haben eine Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren und müssen einmal über die Anlagenlebensdauer ersetzt werden (ca. 1.000 € bis 2.000 €).
Als Faustformel gelten 20 € bis 30 € pro kWp jährlich für Betriebskosten insgesamt.
Beispiel: Laufende Kosten
Laufende Kosten für eine 10-kWp-Anlage über 25 Jahre:
| Kostenposten | Pro Jahr | Über 25 Jahre |
|---|---|---|
| Wartung und Reinigung | ca. 200 € | ca. 5.00 € |
| Versicherung | ca. 100 € | ca. 2.500 € |
| Wechselrichter-Austausch (einmalig nach ca. 12 Jahren) | – | ca. 1.500 € |
| Gesamte Betriebskosten | ca. 300 € | ca. 9.000 € |
Bei einer Anlage mit 10 kWp entspricht das rund 30 € pro kWp jährlich. Dem gegenüber stehen Stromeinsparungen von rund 1.600 € bis 2.000 € pro Jahr, sodass die laufenden Kosten bei einer solchen Anlage etwa 15 % der jährlichen Einsparung ausmachen.
Förderungen 2026
- 0 % Mehrwertsteuer (seit 2023): Für PV-Anlagen bis 30 kWp Leistung und Batteriespeicher gilt ein Umsatzsteuersatz von 0 %. Die Anschaffungskosten sind damit direkt um bis zu 19 % niedriger als vor 2023.
- Einspeisevergütung nach EEG: Für ins Netz eingespeisten Überschussstrom erhalten Anlagenbetreiber aktuell 7,78 ct/kWh (Teileinspeisung bis 10 kWp) bzw. 12,35 ct/kWh (Volleinspeisung). Die Vergütung wird ab Inbetriebnahme 20 Jahre lang garantiert.
- KfW-Kredit 270: Die KfW fördert Solaranlagen über das Kreditprogramm 270. Der Kredit kann für PV-Anlage und Speicher kombiniert beantragt werden. Die aktuellen Zinssätze variieren je nach Bonität und Laufzeit. Aktuelle Konditionen finden Sie direkt auf der KfW-Website. Welche Förderprogramme für Ihre Situation in Frage kommen, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
- Kommunale Förderprogramme: Einzelne Bundesländer und Kommunen bieten zusätzliche Zuschüsse. Diese variieren stark nach Standort und Programmverfügbarkeit.
- Energy Sharing: Seit dem 1. Juni 2026 können PV-Anlagenbesitzer überschüssigen Solarstrom direkt an Nachbarn oder andere Haushalte im selben Netzbereich weitergeben, geregelt durch § 42c EnWG. Voraussetzung ist ein Smart Meter auf beiden Seiten. Die praktische Verfügbarkeit ist 2026 noch begrenzt, da der Smart-Meter-Rollout in Deutschland erst bei einem kleinen Teil der Haushalte abgeschlossen ist.
Wichtig: Das Bundeswirtschaftsministerium prüft derzeit die Abschaffung der gesetzlichen Einspeisevergütung für neue Anlagen ab 2027. Wer seine Anlage noch 2026 in Betrieb nimmt, sichert sich die garantierte Vergütung für 20 Jahre. Für bereits in Betrieb genommene Anlagen gilt voraussichtlich Bestandsschutz.
Spartipps
- Holen Sie mindestens drei Angebote ein. Die Preise für vergleichbare Anlagengrößen können je nach Fachbetrieb und Region erheblich voneinander abweichen.
- Wählen Sie von Anfang an einen hybrid-fähigen Wechselrichter. Eine spätere Speichernachrüstung ohne Wechselrichtertausch kostet deutlich weniger als ein nachträglicher Komplettaustausch.
- Prüfen Sie, ob ein Zählerschranktausch erforderlich ist, bevor Sie Angebote vergleichen. Dieser Posten fehlt in manchen Angeboten, kann aber 1.800 € bis 3.700 € betragen. Ein Angebotsvergleich ohne diese Position ist also irreführend.
- Planen Sie außerhalb der Hauptsaison. Installationsbetriebe sind im Herbst und Winter häufig besser verfügbar, was kürzere Wartezeiten und gelegentlich günstigere Konditionen bedeutet.
- Nutzen Sie den KfW-Kredit 270. Auch wenn keine direkte Förderung anfällt, ermöglicht der zinsgünstige Kredit eine Finanzierung ohne Eigenkapital.

FAQ zu Solaranlage Kosten
Die häufigsten Fragen betreffen konkrete Preise nach Anlagentyp, die wirtschaftliche Einschätzung einer Anlage und verfügbare Förderungen. Die folgenden Antworten geben einen kompakten Überblick.
Ist eine Solaranlage 2026 noch wirtschaftlich sinnvoll?
Die Anschaffungspreise für PV-Anlagen sind aktuell auf einem mehrjährigen Tiefstand. Wer 2026 eine Anlage in Betrieb nimmt, sichert sich die Einspeisevergütung für 20 Jahre. Ab 2027 plant der Gesetzgeber, diese Förderung für neue Anlagen abzuschaffen. Die Amortisationszeit liegt bei einer typischen 10-kWp-Anlage mit Speicher bei rund 7 bis 11 Jahren bei einer Anlagenlebensdauer von 25 bis 30 Jahren.
Was kostet eine PV-Anlage mit Speicher?
Eine typische 10-kWp-Anlage mit 10-kWh-Batteriespeicher kostet auf Basis von Anfragen über Trustlocal zwischen 12.200 € und 16.500 €. Detaillierte Preise nach Anlagengröße finden Sie auf unserer Seite Photovoltaik Kosten 2026.
Was kostet ein Batteriespeicher als Nachrüstung?
Je nach Kapazität zahlen Sie: ca. 5 kWh für 1.450 € bis 3.600 €, ca. 10 kWh für 2.690 € bis 5.100 €. Als Orientierung gilt ein Marktpreis von 250 € bis 450 € pro kWh ohne Montage.
Welche Förderungen gibt es für Solaranlagen 2026?
Die wichtigsten Förderungen sind: 0 % Mehrwertsteuer auf Kauf und Montage, die gesetzliche Einspeisevergütung nach EEG (7,78 ct/kWh, 20 Jahre garantiert) und der KfW-Kredit 270. Einzelne Kommunen zahlen zusätzliche Zuschüsse.
Was kostet eine Solaranlage in Kombination mit einer Wärmepumpe?
PV-Anlage und Wärmepumpe werden getrennt installiert und separat berechnet. Die Kosten einer Wärmepumpe liegen je nach Typ und Gebäude bei 10.000 € bis 25.000 €. In Kombination lassen sich beide Systeme über KfW und BAFA gemeinsam fördern. Weitere Details finden Sie auf unserer Seite Energieberater Kosten 2026. Eine genaue Kosteneinschätzung für Ihr Gebäude gibt ein Energieberater.
Was kostet die Solaranlage mit Wallbox?
Eine Wallbox als Zusatzkomponente kostet 350 € bis 2.500 € Aufpreis je nach Modell und Anschlussaufwand. In Kombination mit einem Batteriespeicher lässt sich das Elektroauto dann auch mit selbst erzeugtem Solarstrom laden, wenn gerade keine Sonne scheint. Alle Preise und Förderungen zur Wallbox finden Sie auf unserer Seite Wallbox Kosten.
Wie werden diese Kosten berechnet?
Die Preise auf dieser Seite basieren auf Angebotsanfragen über Trustlocal und den Angeboten, die Auftraggeber von Solarteuren erhalten haben. Der tatsächliche Preis hängt von der Anlagengröße, der Dachbeschaffenheit und dem gewählten Fachbetrieb ab.
Warum Trustlocal?
Über Trustlocal erhalten Sie bis zu vier kostenlose Angebote von geprüften Solarteuren in Ihrer Region. Die Rückmeldungen kommen häufig innerhalb einer Stunde, in der Regel spätestens innerhalb eines Werktages. Alle gelisteten Fachbetriebe verfügen über verifizierte Bewertungen aus mehreren unabhängigen Quellen. Vergleichen Sie dabei nicht nur den Preis, sondern auch den Leistungsumfoll, die enthaltenen Komponenten und ob Zählerschrankarbeiten im Angebot eingeschlossen sind.



