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Verifiziert am 27.01.2026
Energetische Sanierung: Maßnahmen, Kosten und staatliche Förderungen im Überblick
Eine energetische Sanierung ist eine Investition in die Zukunft Ihrer Immobilie. Ob Sie Heizkosten senken, den Wohnkomfort steigern oder den Wert Ihres Hauses erhalten möchten: Die Möglichkeiten sind vielfältig und lohnen sich heute mehr denn je. Doch wo fängt man an, welche Maßnahmen sind am effektivsten und wie sichern Sie sich die maximalen staatlichen Förderungen? In diesem Überblick erfahren Sie alles Wissenswerte über Maßnahmen, sinnvolle Planungsschritte und Finanzierung.
Eine energetische Sanierung bringt Ihr Haus auf den neuesten Stand. In diesem Überblick erfahren Sie, welche Maßnahmen sinnvoll sind, wie Sie Fördermittel von BAFA und KfW nutzen und warum eine gute Planung entscheidet, wie viel Sie am Ende wirklich sparen.
Das Wichtigste in Kürze
Energetische Sanierung senkt dauerhaft Energieverbrauch, Kosten und CO₂-Emissionen und steigert gleichzeitig Wohnkomfort und Immobilienwert.
Staatliche Förderungen von BAFA und KfW reduzieren die Investitionskosten deutlich, erfordern aber eine frühzeitige Planung und Antragstellung vor Maßnahmenbeginn.
Die richtige Reihenfolge der Maßnahmen ist entscheidend, damit Technik wie Wärmepumpe oder Photovoltaik effizient und förderfähig eingesetzt werden kann.
Für geförderte Maßnahmen ist ein individueller Sanierungsfahrplan erforderlich. Dieser wird von einem zertifizierten Energieberater erstellt, der Sie unabhängig und neutral berät. Achten Sie bei der Auswahl auf die entsprechende Qualifikation. Viele Städte und Gemeinden bieten ergänzend eigene, meist kostenfreie Energieberatungen zur ersten Orientierung an.
Was bedeutet energetische Sanierung überhaupt?
Viele Hausbesitzer verwechseln eine optische Renovierung mit einer energetischen Sanierung. Während eine Renovierung (z. B. Streichen oder neuer Bodenbelag) primär die Ästhetik verbessert, zielt die energetische Sanierung darauf ab, den Endenergiebedarf für Heizung, Warmwasser und Lüftung dauerhaft zu senken.
Kernziel: Die thermische Qualität der Gebäudehülle zu verbessern und die Effizienz der Anlagentechnik zu steigern.
Zukunftsfähigkeit: Es geht um die Dekarbonisierung Ihres Zuhauses – weg von fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energien.
Komfort: Neben niedrigeren Heizkosten profitieren Sie von einem besseren Raumklima und höherem Schutz vor Feuchtigkeit.
Maßnahmen bei der energetischen Sanierung
Die Maßnahmen lassen sich in drei Kategorien unterteilen:
Gebäudehülle optimieren
Dachdämmung: Höchste Priorität bei Altbauten. Einblasdämmung (günstig) vs. Aufsparrendämmung (hocheffizient).
Fenster & Türen: Austausch alter 2-fach-Verglasung gegen moderne 3-fach-Wärmeschutzverglasung (hochdämmende Wärmeschutzverglasung).
Fassadendämmung: WDVS (Wärmedämmverbundsystem) oder Einblasdämmung bei zweischaligem Mauerwerk.
Anlagentechnik modernisieren
Heizungstausch: Fokus auf Wärmepumpen, Biomasse oder Fernwärme.
Lüftungsanlagen: Mit Wärmerückgewinnung zur Vermeidung von Schimmelbildung nach der Dämmung.
Eigenstrom
Photovoltaik: Kernbaustein zur Senkung der Betriebskosten, insbesondere in Kombination mit einer Wärmepumpe.
Auf Trustlocal finden Sie geprüfte Fachbetriebe für alle Bereiche der energetischen Sanierung – von Dämmung über neue Fenster und Türen bis hin zu Heizungstausch und Photovoltaik. Suchen Sie gezielt nach einzelnen Spezialisten oder wählen Sie einen Anbieter, der mehrere Leistungen kombiniert anbietet. Trustlocal gibt Ihnen die Freiheit, genau die Lösung zu finden, die zu Ihrem Haus und Ihrem Sanierungsziel passt.
"Für einen reibungslosen Ablauf empfiehlt es sich, eine Handwerksfirma mit allen erforderlichen Zulassungen zu finden, die Ihnen (fast) alles aus einer Hand anbietet. Achten Sie auch darauf, dass z.B. Wartungen über die gleiche Firma angeboten werden, damit z.B. die Garantie bei Wärmepumpen oder weiteren technischen Installationen gewährleistet wird. Für den Fall der Fälle auch empfehlenswert: eine Handwerksfirma mit Notdienst, damit Sie rundum sorgenfrei sind."
Die Einsparungen hängen stark vom Ausgangszustand des Gebäudes ab. Eine energetische Sanierung im Altbau bietet meist die größten Hebel.
Variabilität: Die tatsächliche Ersparnis hängt von der Kombination der Maßnahmen ab. Einzelne Schritte wirken gut, doch das Zusammenspiel (z. B. Dämmung + neue Fenster) erzielt Synergieeffekte.
Große Hebel: Die Dämmung der Fassade und des Dachs sowie der Tausch alter Fenster gehören zu den wirksamsten Maßnahmen.
Wertsteigerung: Eine bessere Energieeffizienzklasse ist heute ein entscheidendes Verkaufsargument auf dem Immobilienmarkt.
Gebäudeenergiegesetz (GEG)
Der gesetzliche Rahmen in Deutschland ist durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) klar definiert. Es legt Mindestanforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden fest und ist sowohl für Eigentümer als auch für Vermieter relevant.
Geltungsbereich und Bedeutung des GEG
Das GEG gilt für Neubauten und Bestandsgebäude, sobald bestimmte Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden.
Seit dem 1. Januar 2024 müssen neu eingebaute Heizungen grundsätzlich mindestens 65 % erneuerbare Energien nutzen. In Bestandsgebäuden greift eine Übergangsphase bis Mitte 2026 / 2028.
Das GEG gilt immer dann, wenn Sie konkret etwas an Ihrem Haus verändern. Zum Beispiel, wenn Sie neue Fenster einbauen oder die Heizung tauschen. Bei neuen Heizungen mit Gas oder Öl ist vor dem Einbau eine verpflichtende Beratung vorgeschrieben.
Sanierungsmaßnahmen müssen technische Mindeststandards erfüllen (z. B. U-Werte für Fenster oder Dämmung).
Maßnahmen sollten vorausschauend geplant werden, um spätere Nachrüstpflichten zu vermeiden.
Das GEG dient als Orientierung für Ihre Planung, keine Sanierungspflicht für das gesamte Gebäude.
Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)
Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein staatlich gefördertes Beratungsinstrument für Wohngebäude. Er zeigt auf, wie ein Gebäude schrittweise und wirtschaftlich sinnvoll energetisch saniert werden kann. Dieses Instrument strukturiert Ihre Sanierung über Jahre hinweg und sichert Ihnen zusätzliche Förderboni bei Einzelmaßnahmen.
Der iSFP hilft, Maßnahmen in sinnvoller Reihenfolge umzusetzen und Fehlentscheidungen zu vermeiden. Er ist besonders relevant bei Altbauten und schrittweisen Sanierungen. Einzelmaßnahmen, die Teil eines iSFP sind, erhalten einen zusätzlichen Förderbonus von 5 %.
Eine gebäudespezifische Analyse des energetischen Ist-Zustands
Ein Maßnahmenfahrplan über 10–15 Jahre, abgestimmt auf Budget und Lebenssituation
Darstellung von Energieeinsparungen, Kosten und Fördermöglichkeiten
Wie erhält man einen iSFP?
Erstellung durch einen zertifizierten Energieberater
Förderung über das BAFA im Rahmen der Bundesförderung für Energieberatung Wohngebäude
Eigenanteil für Eigentümer eines Einfamilienhauses nach Förderung meist ca. 650–800 €.
Fördermöglichkeiten für Ihre Sanierung
Eine energetische Sanierung ist eine große Investition. Förderprogramme erleichtern den Einstieg erheblich und machen Maßnahmen bezahlbar und sinnvoll. Die Förderlandschaft ist 2026 zweigeteilt:
BAFA (Zuschüsse für Einzelmaßnahmen)
Das BAFA unterstützt Sie mit direkten Zuschüssen. So erhalten Sie Geld zurück für Ihre Investition.
Gebäudehülle & Anlagentechnik: Basisförderung von 15 % der förderfähigen Ausgaben bei einer Mindestinvestition von 300 € brutto. Förderfähige Kosten bis 30.000 € (ohne iSFP) bzw. 60.000 € (mit iSFP) pro Wohneinheit/Jahr.
iSFP-Bonus: Zusätzliche 5 %, wenn die Maßnahme Teil eines Sanierungsfahrplans ist.
Laden Sie sich die Übersicht des BAFA herunter. Dort finden Sie alle Maßnahmen, die gefördert werden.
KfW (Kredite & Heizungsförderung)
Die KfW hilft Ihnen bei der Finanzierung Ihrer Sanierung.
Heizungstausch (Programm 458): Bis zu 70 % Gesamtförderung möglich (30 % Grundförderung + 20 % Klimabonus für schnellen Tausch + 30 % Einkommensbonus).
Komplettsanierung (Programm 261): Kredit bis 150.000 € mit bis zu 45 % Tilgungszuschuss für Effizienzhäuser (inkl. Boni wie WPB - Worst Performing Building).
Maßnahme
Zuschuss (max.)
Fenster
20 % (mit iSFP)
Dachdämmung
20 % (mit iSFP)
Wärmepumpe
70 %
Ressource: Detaillierte Informationen zur Finanzierung und Förderung von Photovoltaik-Anlagen im Jahr 2026 finden Sie auf unserer Themenseite.
Voraussetzungen und Beratung
Förderungen sind für viele Familien und Immobilienigentümer gedacht:
Eigentümer von Ein- und Mehrfamilienhäusern
Selbstnutzer und Vermieter
Käufer sanierungsbedürftiger Bestandsimmobilien
BAFA-Zuschüsse lassen sich mit KfW-Krediten kombinieren. Das ist oft sinnvoll, wenn es sich um die Förderung verschiedener energetischer Maßnahmen handelt. Stellen Sie Ihren BAFA-Antrag über das BAFA-Portal und KfW-Kredite über die Hausbank.
Damit Sie die Förderung erhalten, sind diese Punkte wichtig:
Antragstellung immer vor Maßnahmenbeginn
Einhaltung der technischen Mindestanforderungen (z. B. U-Werte, Effizienzklassen)
Fachgerechte Umsetzung durch qualifizierte Betriebe
Teilweise Einbindung eines Energieeffizienz-Experten erforderlich
"Förderprogramme belohnen Planung – nicht Aktionismus. Deshalb betrachten wir energetische Sanierungen immer als Gesamtsystem: Gebäudehülle, Anlagentechnik, Förderlogik und GEG-Anforderungen greifen ineinander. Auf Basis eines individuellen Sanierungsfahrplans analysieren wir Reihenfolge, Wirtschaftlichkeit und Förderpotenziale, bevor die erste Maßnahme umgesetzt wird Hand in Hand mit dem Energieberater und Ihnen auf Augenhöhe. So entstehen keine Insellösungen, sondern ein zukunftssicheres Sanierungskonzept mit maximaler Förderung, klarer Investitionssicherheit und dauerhaft niedrigen Energiekosten."
Informieren Sie sich über die Voraussetzungen Ihres gewählten Förderprogramms auf den offiziellen Webseiten der Förderinstitute oder fragen Sie einen Experten in Ihrer Nähe.
Warum Beratung sinnvoll ist
Förderprogramme sind kombinierbar, aber komplex. Fehler bei Antragstellung führen zum Förderausschluss. Energieberater und Finanzierungsberater helfen, Zuschüsse und Kredite optimal zu verbinden. So finden Sie die passende Förderung für Ihr Budget. Ein Experte hilft Ihnen dabei, dass Ihr Antrag fehlerfrei und ohne Stress abläuft.
Kosten einer energetischen Sanierung
Trotz steigender Baupreise (Anstieg ca. 3,2 % im Jahr 2025 laut Destatis) bleibt die Sanierung durch hohe Energiepreise und Förderungen rentabel. Energetische Maßnahmen amortisieren sich meist nach 10–20 Jahren. Die Wertsteigerung der Immobilie (oft 10–15 % Sprung in der Energieklasse) ist dabei sofort wirksam.
Beispielrechnung einer energetischen Sanierung
Die Kosten einer energetischen Sanierung variieren je nach Gebäudezustand, Baujahr und Umfang der Maßnahmen. Ein kombiniertes Maßnahmenpaket zeigt die Größenordnung beispielhaft:
Maßnahme
Bruttokosten
Förderung & Eigenanteil
Fenstertausch (3-fach)
20.000 €
20 % (BAFA + iSFP) = 4.000 €
16.000 € Eigenanteil
Dachdämmung
18.000 €
20 % = 3.600 €
14.400 € Eigenanteil
Wärmepumpe
32.000 €
55 % Förderung = 17.600 €
14.400 € Eigenanteil
Gesamt
70.000 €
25.200 € gefördert
44.800 € Eigenanteil
In welcher Reihenfolge energetisch sanieren?
Die Reihenfolge entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Ein typischer Fehler in der Praxis ist der Einbau einer modernen Wärmepumpe, bevor die Gebäudehülle gedämmt wurde. Das Ergebnis: Die Anlage ist überdimensioniert und läuft ineffizient, weil sie ständig ein- und ausschaltet.
Bewährte Grundreihenfolge
Gebäude verstehen: Den Ist-Zustand durch eine Energieberatung analysieren lassen.
Hülle optimieren: Verluste reduzieren durch Fenster, Dach- oder Fassadendämmung.
Heizsystem anpassen: Umstieg auf erneuerbare Energien (z. B. Wärmepumpe), die nun passgenau auf den geringeren Bedarf ausgelegt werden kann.
Strom selbst erzeugen: Installation einer Photovoltaikanlage.
Den Verbrauch optimieren: Durch Speicher und intelligente Steuerung.
Hinweis zur Solarpflicht: Beachten Sie die regional unterschiedlichen Regelungen zur Solarpflicht in Deutschland.
" Energetische Sanierung ist kein Alles-oder-nichts-Projekt. Mit einer individuellen Planung lassen sich Maßnahmen sinnvoll staffeln, Förderungen optimal nutzen und Investitionen an Budget und Lebenssituation anpassen. So entstehen realistische Schritte statt Überforderung – mit messbarem Nutzen von Anfang an."
Photovoltaik ist oft der wirtschaftliche „Turbo“ einer Sanierung, sollte aber idealerweise nach oder zeitgleich mit der Heizungsumstellung geplant werden.
Sektorenkopplung: PV-Strom versorgt Ihre Wärmepumpe direkt mit grüner Energie, was die Zeit, bis sich Ihre Investition auszahlt deutlich verkürzt.
Eigenverbrauch: Je mehr des selbst erzeugten Stroms Sie im Haus nutzen (z. B. für Warmwasser oder E-Mobilität), desto unabhängiger werden Sie von steigenden Strompreisen.
Typische Fehler aus der Praxis
PV ohne Gesamtkonzept planen: Die Anlage wird nur auf den aktuellen Stromverbrauch ausgelegt – Wärmepumpe, Speicher oder E-Mobilität bleiben unberücksichtigt. Das senkt den Eigenverbrauch und verschenkt Wirtschaftlichkeit.
Heizung tauschen, ohne die Gebäudehülle zu berücksichtigen: Die Wärmepumpe wird zu groß dimensioniert, taktet unnötig und läuft ineffizient – höhere Stromkosten statt Einsparung.
Förderlogik nicht mitdenken: Anträge werden zu spät gestellt oder Maßnahmen nicht korrekt kombiniert. Das führt im schlimmsten Fall zum vollständigen Förderausschluss.
Technik ohne Steuerung: PV, Wärmepumpe und Speicher arbeiten nebeneinander statt miteinander – ohne intelligentes Energiemanagement bleibt viel Potenzial ungenutzt.
"Eine PV-Anlage ist kein Solitär, sondern Teil eines vernetzten Energiesystems. Wer PV-Anlage, Heizung und intelligente Steuerung gemeinsam plant, steigert den Eigenverbrauch deutlich und verkürzt die Amortisationszeit spürbar. Entscheidend ist dabei nicht nur die Technik auf dem Dach, sondern die fachgerechte Umsetzung im Gesamtsystem. Achten Sie bei der Auftragsvergabe darauf, dass Ihr PV-Projekt von einem zugelassenen Fachunternehmen bzw. Elektromeisterbetrieb umgesetzt wird. Nur so ist gewährleistet, dass die Anlage normgerecht installiert, korrekt beim Netzbetreiber angemeldet und sicher in Ihre bestehende Gebäudetechnik eingebunden wird."
Während eine erste Recherche für die Budgetplanung ausreicht, ist für die Umsetzung oft Expertenwissen zwingend erforderlich.
Energieberater: Erstellt den iSFP und ist oft Voraussetzung für staatliche Fördergelder.
Fensterbauer, Dachdecker, PV-Anlagenbauer: Fachhandwerker sorgen für die normgerechte Ausführung und stellen die nötigen Fachunternehmererklärungen aus.
Finanzierungsberater: Hilft bei der Kombination von KfW-Krediten und Zuschüssen.
Die besten Photovoltaik-Anbieter in Ihrer Nähe können Ihnen ein Angebot machen.
Warum Trustlocal?
Die energetische Sanierung ist zu komplex für eine „Standardlösung“. Wir unterstützen Sie dabei, die passenden Experten für Ihr spezifisches Vorhaben zu finden.
Geprüfte Anbieter: Wir checken Handelsregisterdaten und verifizieren Kundenrezensionen für Sie.
Passgenaue Experten: Ob Fensterbauer, Wärmepumpen-Profi oder PV-Spezialist – wir verbinden Sie mit Fachbetrieben aus Ihrer Region.
Transparenz: Vergleichen Sie kostenlos und unverbindlich Angebote und wählen Sie den Partner, der wirklich zu Ihrem Projekt passt.
Tipp! Sehen Sie sich die Top 10 Photovoltaik-Anbieter in Ihrer Nähe an
Häufig gestellte Fragen zur energetischen Sanierung
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um die energetische Sanierung. Die Informationen helfen Ihnen, Förderungen optimal zu nutzen, steuerliche Alternativen zu prüfen und die Sanierung sinnvoll zu planen.
Was ist der Unterschied zwischen einer energetischen Sanierung und einer Renovierung?
Eine Renovierung dient in erster Linie der optischen Aufwertung eines Gebäudes. Die energetische Sanierung hingegen verfolgt das Ziel, den Energieverbrauch dauerhaft zu senken, etwa durch Dämmung, moderne Heizsysteme oder den Einsatz erneuerbarer Energien.
Wann sollte ich mit der Planung einer Sanierung beginnen?
Sobald Sie konkrete Maßnahmen in Erwägung ziehen – z. B. den Tausch der Heizung oder neue Fenster – sollte die Planung starten. Wichtig: Förderanträge müssen vor Beginn der Arbeiten gestellt werden. Eine Energieberatung und ggf. ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) helfen bei der strukturierten Umsetzung.
Gibt es Alternativen zur Förderung über BAFA oder KfW?
Ja, § 35c EStG ermöglicht eine steuerliche Abschreibung energetischer Sanierungsmaßnahmen an selbst genutztem Wohneigentum. Dabei können bis zu 20 % der Kosten über drei Jahre verteilt von der Steuer abgesetzt werden, wenn die technischen Voraussetzungen erfüllt werden und die Maßnahme fachgerecht durchgeführt wurde.
Kann ich BAFA-Zuschüsse und KfW-Kredite kombinieren?
Ja, das ist möglich und besonders sinnvoll bei der Kombination verschiedener Maßnahmen (z. B. Dachdämmung und Heizungstausch). Wichtig: BAFA-Antrag stellen Sie selbst online, KfW-Kredite laufen über die Hausbank. Achten Sie auf die jeweiligen Fristen und Anforderungen.
Wie lange dauert eine energetische Komplettsanierung?
Die Dauer einer Sanierung hängt stark vom Umfang ab. Einzelmaßnahmen sind oft in wenigen Wochen erledigt. Eine umfassende Sanierung – etwa inklusive Dach, Fassade, Fenster und Heizung – kann mehrere Monate beanspruchen. Ein iSFP hilft, die Sanierung über mehrere Jahre effizient zu planen.
Lohnt sich eine energetische Sanierung auch bei Altbauten?
Gerade bei älteren Gebäuden ist das Einsparpotenzial besonders hoch. Maßnahmen wie Fassaden- oder Dachdämmung und moderne Heiztechnik führen nicht nur zu geringeren Energiekosten, sondern auch zu einem deutlich besseren Wohnklima und höherem Immobilienwert.
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