Meine Erfahrungen mit Kim Immobilien waren über das gesamte Mietverhältnis hinweg äußerst negativ.
Bereits während des laufenden Mietverhältnisses hatte ich mehrfach den Eindruck, dass Probleme eher ausgesessen als gelöst wurden. Beim Einzug bestand unter anderem ein Wasserschaden, dessen Folgen sich über längere Zeit hinzogen und wodurch die Küche zeitweise nicht nutzbar war. Auch andere gemeldete Themen, beispielsweise eine notwendige Reparatur am Rollladenkasten, wurden aus meiner Sicht nicht konsequent verfolgt.
Nach Ende des Mietverhältnisses am 31.05.2026 wurde die Abwicklung aus meiner Sicht endgültig chaotisch. Meine eigenen Arbeiten waren erledigt und vom Vermieter überprüft. Offen war im Wesentlichen nur noch die Küche meiner ehemaligen Mitmieterin. Trotzdem wurde mir gegenüber sinngemäß erklärt: „Im Zweifelsfall müssen Sie die Küche selbst ausbauen.“ Bemerkenswert finde ich das deshalb, weil die Hausverwaltung zuvor selbst meine ehemalige Mitmieterin zum Ausbau ihrer Küche aufgefordert hatte.
Besonders problematisch war für mich der Umgang mit meiner Mietkaution. Frau Meßmer erklärte mir wiederholt, für die Rückzahlung gebe es eine gesetzliche Frist von sechs Monaten. Außerdem wurde mir gegenüber erklärt, ich hätte keinen Anspruch auf einen Nachweis über die ordnungsgemäße Anlage meiner Kaution.
In einem späteren Telefonat erklärte Frau Meßmer gleichzeitig, dass sie selbst nicht mit der Verwaltung meiner Kaution beauftragt sei, keine Einsicht in deren Anlage habe, keinen entsprechenden Nachweis gesehen habe und weder Anlageform noch Erträge kenne. Auf meine Nachfrage zu den Zinsen wurde trotzdem sinngemäß geäußert: „Was erwarten Sie denn für Zinsen? Es gibt keine Zinsen auf Ihre Kaution.“
Nur kurze Zeit später erhielt ich dann die Mitteilung, dass der Vermieter für die Kautionen ein Sammelkonto führe und für meine Kaution doch Zinsen berechnet worden seien. Meine Kritik ist daher ausdrücklich nicht, dass die Kaution unverzinst gewesen wäre, sondern dass zuvor eine derart definitive Aussage getroffen wurde, obwohl nach eigener Aussage keinerlei Kenntnis über die tatsächliche Anlage oder deren Erträge bestand.
Interessant war außerdem die weitergeleitete Nachricht des Vermieters, wonach auf Vorschlag von Frau Meßmer 600 € für die Betriebskostenabrechnungen 2025 und 2026 einbehalten wurden. Damit war sie offenbar zumindest an der weiteren Abwicklung der Kaution beteiligt, obwohl zuvor der Eindruck vermittelt wurde, mit der Verwaltung beziehungsweise Anlage meiner Kaution nichts zu tun zu haben.
Auf konkrete Fragen erhielt ich mehrfach gar keine oder nur unvollständige Antworten. Einzelne Punkte musste ich wiederholt nachfragen. Auch auf eine schriftliche Zusammenfassung des Telefonats, in der ich ausdrücklich Gelegenheit zur Korrektur der dort dokumentierten Aussagen gegeben hatte, erhielt ich bislang keine inhaltliche Korrektur.
Am 30.09.2026 wurde mir schließlich mitgeteilt, dass der Vermieter einen Großteil der Kaution inklusive berechneter Zinsen überwiesen habe; 600 € sollen weiterhin für die noch offenen Betriebskostenabrechnungen einbehalten werden.
Von einer professionellen Hausverwaltung erwarte ich, dass Probleme während eines Mietverhältnisses ernsthaft verfolgt werden, Zuständigkeiten klar kommuniziert werden und rechtlich beziehungsweise tatsächlich relevante Aussagen nur dann mit solcher Bestimmtheit getroffen werden, wenn dafür eine belastbare Grundlage besteht.
Der gesamte Vorgang hat mich über Monate erheblich Zeit und Nerven gekostet. Mein Vertrauen in eine zuverlässige, transparente und fachkundige Verwaltung ist bei Frau Meßmer vollständig verloren gegangen. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrung kann ich Kim Immobilien daher definitiv nicht empfehlen.