Diese Firma kann ich für den Bau von Photovoltaikanlagen leider nicht empfehlen - Anlagengröße bei uns 28,8 kWp. Ursprünglich war vereinbart, dass zusätzlich unsere bestehende Solarthermieanlage demontiert wird. Dies wurde dann vom eingesetzten polnischen Montageteam am Abend bei Dunkelheit erledigt. Der Mitarbeiter kannte sich auch überhaupt nicht aus und hat die Solarthermie bei vollem Druck im System demontiert, wodurch eine Fontäne an öliger Flüssigkeit in die Luft gespritzt ist. Im Anschluss benutzte man meine private Toilette, reinigte sich dort die ölverschmierten Hände und trocknete sie an meinen Handtüchern ab und gab mir nicht mal Bescheid. Ölspuren und Fußabdrücke verteilten sich von der Eingangsmatte über die Fliesen. Es dauerte lange, bis ich alles gereinigt und der unangenehme Geruch beseitigt war. Auch auf dem Dach, den Dachterrassen und bei Nachbarn waren Rückstände zu finden. Als Projektverantwortlicher bedeutete das für mich erhebliche Mehrarbeit – auch wenn der materielle Schaden ausgeglichen wurde.
Leider blieb es nicht bei diesem Vorfall. Die Heizungsbauer durchtrennten im Keller mit der Flex ein Rohr der Solarthermieanlage beim Abbau. Trotz meines Hinweises, die entstandene Verschmutzung zu beseitigen, wurde der Bereich in dem Zustand belassen – wie auf Bildern dokumentiert. Erst nach einer Beschwerde wurde dies viel später behoben. Dabei musste ich mir vor Ort von den Handwerkern noch zusätzlich unangemessene Kommentare anhören. Aufgrund des starken Geruchs, der durch die erste Verschmutzung entstand, war ich gezwungen, kurz vor Weihnachten 1,5 Stunden selbst zu reinigen. Der Gestank hielt sich über zwei Wochen und konnte selbst durch regelmäßiges Lüften über den Jahreswechsel nicht beseitigt werden – es war bestialisch.
Besonders problematisch war die Positionierung der Photovoltaikanlage zu nah am Schneefang, was laut einem von mir befragten Gutachter nicht zulässig ist. Dies habe ich an K&K Solar gesendet und mir wurde schriftlich unter anderem als Option gegeben, dass man den Schneefang demontieren könne als ob dieser nur zur Dekoration da wäre. Durch diese Fehlplanung musste die Anlage umgeplant werden. Da die Änderungen allerdings größer waren musste mit allen Eigentümern noch mal darüber ein Beschluss gefasst werden. Dies bedeutete wieder mal zusätzlichen Arbeitsaufwand für mich.
Im meinem Garten wurde während der Verlegung der Stromleitung zum Wechselrichter zwei Solarmodule meines privaten Balkonkraftwerks zerkratzt. Obwohl die Firma bei mir selbstverständlich die Toilette nutzen durfte, fragte niemand, ob der Garten betreten werden darf. Auch wurde keine Rücksicht auf die dort stehenden Solarmodule genommen – es wurde mit Metallrohren direkt an meinen Solarmodulen gearbeitet, ohne Schutzmaßnahmen wie eine Abdeckung. Zwar wurden die beschädigten Module ersetzt, doch auch hier: unnötiger Ärger und zusätzlicher Zeitaufwand auf meiner Seite.
Bilder sind hochgeladen von der Solarthermie Anschmutzung auf dem Dach, bei einem Nachbarn, ein Solarmodul war nicht korrekt montiert (Schraube nicht angezogen) und Bilder vom Heizungskeller und Vorraum.
Trotz eines vertraglich fixierten Fälligkeitsdatums für die Schlussrechnung wurde diese rund einen Monat zu früh gestellt – ein weiterer Punkt, den ich einfordern und zurückweisen musste, obwohl dies klar vertraglich geregelt war.
Obwohl K&K Solar wusste, dass zwei Eigentümer die gesamte Koordination der Anlage für die Wohnungseigentümergemeinschaft übernommen haben, wurden diese nicht direkt bzw. zeitnah über die Fertigstellungsmeldung an den Netzbetreiber informiert. Laut Auskunft des von K&K Solar erfolgte die Meldung am 18.02.2025 – seitdem ist jedoch nichts weiter geschehen. Obwohl gesetzlich eine Monatsfrist gilt und es laut K&K Solar auch keine technischen Hürden genannt wurden, ist die Anlage bis heute nicht in Betrieb – und es ist völlig unklar, wann dies geschehen wird. Vorschläge wie Nulleinspeisung wurden von uns gemacht, aber letztlich hört man von K&K Solar nur, man melde sich, sobald der Netzbetreiber einen Zählertermin mitteilt.