Zur ersten Beratung und Bestandsaufnahme kam der Geschäftsführer persönlich, schaute sich alles an, machte Fotos und bereit dabei fachmännisch. Mein Dach ist schwierig, weil die Südausrichtung durch einen Giebel gestört wird. Er sah sich als einziger Berater vor Ort den Zählerschrank an und empfahl einen Tausch, welchen er ins Angebot aufnehmen wollte. Zudem legte er sich nicht auf den Installationsort fest, sondern schlug einige vor und empfahl, den genauen Ort mit dem Techniker abzustimmen, um den für mich besten Platz zu finden.
Der Solarinstallateur beriet mit mir die beste Ausnutzung und schlug eine Installation vor, die mir die Sprache - im positiven Sinne - verschlug. Alle anderen Anbieter meinten immer, dass bei mir vorn maximal 8 oder 9 Paneele verbaut werden könnten und unbedingt auch die Rückseite zu nutzen sei. Nachbarn, die vorbeikamen und das gleiche Hausdach hatten, meinten ebenfalls, dass ihnen immer gesagt wurde, dass sich diese Dach nicht eigne. Der Techniker platzierte jedoch 19 Paneele auf dem Dach so, dass die Sonne sie direkt bestrahlen konnte, indem der 3 Paneele auf dem Giebel montierte. Denn das Dach ist nicht vollständig gen Süden gerichtet, sondern leicht südöstlich, so, dass die Westseite des Giebels ab Mittag vollständig beschienen wird. Das merkte der Techniker vor Ort und riet mir daher zu dieser Installation.
Eine Woche später wurde die Elektrik installiert. Hier kam es zu einem kleinen Missverständnis: Der Elektriker verstand den Vertrag falsch und meinte, dass der Zählertausch nicht Bestandteil sei. Doch mit dem Büro war das schnell geklärt und aus dem Weg geschafft. Im Gegensatz zu allen anderen Bewerbern, die keinen Zählertausch vorschlugen, entstand so ein zusätzlicher Platz für die gesamte Elektrik an dem Ort, wo der alte, deutlich größere Zählerschrank hing! Großartig!
Die elektrische Verkabelung sowie der Weg zur Wallbox war schnell geklärt. Ich bereitete den Weg zur Wallbox vor, der dank Brüstungskanäle fast vollständig vorhanden war. Nur zwei Wandurchbrüche innen fehlten, die ich selbst vornahm. Den Durchbruch nach außen nahmen die Elektriker vor. Auch die Position der Wallbox konnte ich frei wählen.
Die elektrische Installation ist einwandfrei.
Die Netzwerkinstallation war - erwartungsgemäß - nicht so schön, was mir vor allem als Informatiker auffällt. Hier wurden Patchkabel verlegt, keine Installationskabel. Ich lege meine Dosen selbst und habe einen Netzwerkschrank. Die Techniker ignorierten das und platzierten alles selbst neben der Anlage. Ich hätte mir hier gewünscht, am Vortag eine klare Vorgabe zu bekommen, wie die Vernetzung aussehen muss. Dann hätte ich alles vorbereitet und die Techniker hätten nur noch ihre Netzwerkkabel einstecken müssen. Aber es funktioniert einwandfrei und fällt vermutlich nur einem technisch versierten Informatiker wie mir ins Auge. Ich werde da definitiv noch nachbessern. Man merkt aber, dass das Elektriker gemacht haben, keine Netzwerker. Das ist aber auch eine Preisfrage, da letztere nochmal teurer wären. Es reicht so aus, wie es gemacht wurde. Es ist für einen anspruchsvollen IT-ler wie mir jedoch nicht so schön.
Die restlichen Verwaltungsschritte übernimmt ebenfalls Photovoltaik Nord. Denn um einspeisen zu dürfen, müssen entsprechende Anträge ausgefüllt werden. Hier gab es für mich nichts zu tun.
Der ggf. notwendige Kontakt war immer freundlich. Ich fühlte mich immer gut aufgehoben, selbst beim Missverständnis mit dem Zählerschrank. Hier sitzen Menschen, die wissen, dass der Kunde auch nach der Installation Kunde bleibt und eine Zusammenarbeit länger dauert als die Installation. Ich bin natürlich auch immer freundlich. Das mag dazu beitragen.
Das Gesamtergebnis ist großartig! Die maximale Ausnutzung des Daches begeistert mich immer noch. Ich hätte nie gedacht, dass so viele Paneele dort hin passen und es am Ende noch gut aussieht. Schaut euch ruhig die Fotos an, die ich gemacht habe.