Vor einigen Jahren haben wir eine sehr positive Erfahrung mit Herrn von der Heide machen dürfen. Freundlich, kompetent und verbindlich konnte Herr von der Heide unser Anliegen ohne Klageerhebung durchsetzen. Bei unserem zweiten Fall, der objektiv betrachtet noch eindeutiger war, vertrat uns Herr Braunschweig. Die Kommunikation ging häufig von unserer Seite aus. Schriftsätze mussten wir mindestens einmal, teilweise zweimal nacharbeiten, damit die Kernaussagen den tatsächlichen Sachverhalt treffen. Vorbesprechungen, die wir für erforderlich hielten, mussten auch von uns vorangetrieben werden. Zum Gerichtstermin erschien Herr Braunschweig verspätet, sodass keine wirkliche Vorabstimmung mehr möglich war. Im Termin selbst fühlte ich mich auf mich allein gestellt. Herr Braunschweig war passiv und für mein Gefühl auch unvorbereitet. Im Gegensatz zum Richter, der sich deutlich besser vorbereitet hatte. In der Folge blickten alle Augen nur auf mich und auch in Verhandlungsunterbrechungen wurde ich von Herrn Braunschweig nur darauf hingewiesen, dass ich entscheiden müsste, ob ich einem Vergleich zustimmen wollte. Ich fühlte mich überhaupt nicht anwaltlich vertreten. Aus Angst vor ausufernden Kosten habe ich am Ende dem Vergleich zugestimmt. Richtig präsent war Herr Brandenburg nur, also es um die Kostenfestsetzung ging. Der ursprüngliche Streitwert belief sich auf 8.186 €. Als es um den Wert des Vergleichs ging, auf dem die Kosten und Gebühren für Gericht und Anwalt berechnet werden, waren sich Richter und Anwälte ohne weitere Diskussion einig, dass hier ein Wert von 10.000,- anzusetzen sei, obwohl ich über den geschlossenen Vergleich nur 5.000,- € bekam. Ziemlich genau die Summe, die ich an das Gericht und an Herrn Braunschweig zahlen musste. Im Anschluss habe ich Herrn Braunschweig mehrfach gebeten bei der Gebührenrechnung tatsächliche Werte heranzuziehen. Seiner Aussage nach, dürfe er das nicht. Dazu hätte er wahrscheinlich vor Gericht direkt darauf einwirken müssen, dass hier lediglich der Vergleichswert von 5.000,- angesetzt wird. Verdient hat am Ende nur Herr Braunschweig, der für seine Schlechtleistung am Ende genauso viel Geld bekommen hat, als hätte er gewonnen. Hat er ja auch. Ich dagegen habe jahrelang erheblich Aufwand betrieben und am Ende nichts erreicht. Meine 8.186,- € sind weg. Für immer. Herrn Brandenburg kann ich absolut nicht empfehlen, sowohl fachlich als auch menschlich nicht. Den einen Stern bekommen die Mitarbeiter im Backoffice, die immer freundliche und kompetent ihre Arbeit verrichtet haben.