Eine Wärmepumpe kostet für ein typisches Einfamilienhaus inklusive Gerät, Zubehör und Installation in der Praxis meist zwischen 25.000 € und 60.000 €. Die Gesamtkosten variieren je nach Typ stark: Luft-Wasser-Wärmepumpen sind deutlich günstiger als Erdwärmepumpen, die aufwendige Bohrarbeiten erfordern.
Wer die staatliche Förderung über das KfW-Programm 458 nutzt, kann seinen Eigenanteil erheblich senken. Die endgültigen Kosten hängen von der Wärmepumpenart, der Gebäudegröße, dem energetischen Zustand des Hauses und regionalen Preisunterschieden ab.
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Das Wichtigste in Kürze
Kostenpunkt
Typische Spanne
Luft-Wasser-Wärmepumpe inkl. Einbau
25.000 € bis 35.000 €
Erdwärmepumpe inkl. Einbau
40.000 € bis 60.000 €
Wasser-Wasser-Wärmepumpe inkl. Einbau
30.000 € bis 45.000 €
Jährliche Betriebskosten (Strom + Wartung)
900 € bis 2.200 €
KfW-Förderung (Programm 458)
bis zu 70 %, oft 55 %
Eigenanteil nach Förderung (typisch)
ab ca. 10.000 €
Anschaffungs- und Einbaukosten nach Wärmepumpenart
Die Kosten einer Wärmepumpe hängen in erster Linie davon ab, aus welcher Quelle sie die Umweltwärme gewinnt. Je aufwendiger die Erschließung dieser Quelle, desto höher die Investitionskosten. Alle Preise verstehen sich inklusive Gerät, Zubehör (Hydraulik, Speicher, Leitungen) und fachgerechter Montage.
Luft-Wasser-Wärmepumpe
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist mit Abstand der am häufigsten installierte Typ in Deutschland. Sie nutzt die Außenluft als Wärmequelle, benötigt keine Bohrungen und ist vergleichsweise einfach zu installieren – auch im Altbau.
Kostenposition
Preisspanne
Gerät (Monoblock, 4–18 kW)
10.000 € bis 15.000 €
Installationskosten
5.000 € bis 10.000 €
Peripherie (Speicher, Hydraulik)
5.000 € bis 10.000 €
Gesamtkosten
20.000 € bis 35.000 €
Erdwärmepumpe (Sole-Wasser)
Die Erdwärmepumpe nutzt die konstante Temperatur des Erdreichs über Erdsonden oder Erdkollektoren. Sie arbeitet effizienter als Luftwärmepumpen, erfordert aber vorab eine Bohrgenehmigung und setzt ein geeignetes Grundstück voraus.
Kostenposition
Preisspanne
Gerät
10.000 € bis 15.000 € +
Tiefenbohrung (ca. 70 € je Meter, bis 100 m)
10.000 € bis 20.000 € +
Installation und Peripherie
6.000 € bis 12.000 € +
Gesamtkosten
26.000 € bis 60.000 €
Erdsonde-Erdwärmepumpen können der Erde ganzjährig Wärme entziehen und gelten daher als besonders effizient. Das macht sich langfristig bei den Betriebskosten bemerkbar.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe
Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe entnimmt Wärme aus dem Grundwasser und arbeitet von allen drei Typen am effizienteseten. Voraussetzungen sind geeignete Wasserqualität, eine Genehmigung der Wasserschutzbehörde sowie der Bau eines Saug- und eines Schluckbrunnens.
Kostenposition
Preisspanne
Gerät
14.000 € bis 22.000 €
Brunnenbau und Erschließung
6.000 € bis 20.000 €
Installation
2.000 € bis 3.000 €
Gesamtkosten
22.000 € bis 45.000 €
Wärmepumpe im Altbau: Was kostet die Umrüstung?
Viele Hausbesitzer fragen sich, ob eine Wärmepumpe auch im Bestandsgebäude funktioniert. Die Antwort ist in den meisten Fällen ja. Die Kosten können jedoch höher ausfallen als im Neubau. Die wichtigsten Mehrkosten entstehen durch den Austausch der alten Heizanlage, ggf. notwendige Heizkörperanpassungen für niedrigere Vorlauftemperaturen sowie durch einen schlechteren Dämmstandard, der eine leistungsstärkere Pumpe erfordert.
Zusatzposition im Altbau
Typische Mehrkosten
Entsorgung der Altanlage (z. B. Ölheizung)
500 € bis 1.500 €
Anpassung oder Austausch von Heizkörpern
500 € bis 3.000 € (500 € bis 1.500 € pro Heizkörper)
Hydraulischer Abgleich (Pflicht für KfW-Förderung)
500 € bis 1.000 €
Dämmmaßnahmen (optional, aber empfehlenswert)
je nach Umfang
Bei der Umrüstung von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe können Sie bis zu 45 % Heizkosten sparen. Hochtemperatur-Wärmepumpen (70 °C Vorlauf) eignen sich speziell für Altbauten mit älteren Heizkörpern und sind bei spezialisierten Fachbetrieben erhältlich.
"Die größten „Überraschungen“ im Altbau sind selten die großen Dinge – sondern die, die man auf den ersten Blick nicht sieht und als Eigentümer oft gar nicht auf dem Schirm hat. Typisch sind zum Beispiel veraltete Ventile und Thermostatköpfe, die im Zuge der Modernisierung nicht mehr zuverlässig arbeiten und daher mit getauscht werden sollten. Bei Fußbodenheizungen betrifft es häufig die Verteilerbalken und Stellmotoren – Bauteile, die über die Jahre schlicht an ihre Grenzen kommen. Ein weiterer Klassiker ist der Zählerschrank: Viele Bestandsanlagen entsprechen nicht mehr den aktuellen Vorgaben des Netzbetreibers. Spätestens bei der Umstellung auf moderne, elektrische Systeme ist hier eine Anpassung notwendig – Stichwort APZ-Feld. Unser Ansatz: Wir sprechen solche Punkte frühzeitig und transparent an."
Die benötigte Heizleistung steigt mit der Wohnfläche. Als Orientierung gilt: Je größer das Haus und je schlechter die Dämmung, desto stärker und damit teurer muss die Wärmepumpe dimensioniert sein.
Hausgröße
Empfohlene Leistung
Gesamtkosten (ca.)
bis 100 m² (Neubau / saniert)
6–8 kW
20.000 € bis 30.000 €
100–150 m² (sanierter Bestand)
8–12 kW
25.000 € bis 35.000 €
150–200 m² (Altbau)
12–15 kW
30.000 € bis 40.000 €
Zweifamilienhaus / großes Objekt
ab 15 kW
35.000 € bis 60.000 €
Die angegebenen Werte gelten für Luft-Wasser-Wärmepumpen als die verbreitetste Lösung. Für Erdwärme- oder Grundwasserpumpen liegen die Kosten entsprechend höher.
Laufende Kosten: Strom und Wartung
Neben der Investition spielen die laufenden Betriebskosten eine entscheidende Rolle für die Wirtschaftlichkeit. Eine Wärmepumpe verursacht keine Brennstoffkosten, sie benötigt jedoch Strom.
"Ein wichtiger Faktor ist auch die Energiepreisentwicklung: Während Gas und Öl starken Schwankungen unterliegen und direkt vom Weltmarktgeschehen beeinflusst werden, bleibt Strom – insbesondere mit Eigenverbrauch – deutlich stabiler. Hinzu kommt die steigende CO₂-Bepreisung auf fossile Energieträger, die Heizen mit Gas und Öl zusätzlich verteuert. Das bedeutet: Die Rechnung wird über die Jahre häufig besser, nicht schlechter."
Der durchschnittliche Stromverbrauch einer Wärmepumpe im Einfamilienhaus liegt bei 4.000 bis 6.000 kWh pro Jahr. Daraus ergeben sich jährliche Stromkosten von etwa 1.100 € bis 1.500 €.
Die entscheidende Kennzahl ist die Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie gibt an, wie viele Kilowattstunden Wärme die Anlage pro eingesetzter Kilowattstunde Strom erzeugt. Eine JAZ von 4 bedeutet, dass die Wärmepumpe für 4 kWh Wärme durchschnittlich 1 kWh Strom benötigt.
Wärmepumpentyp
Typische JAZ
Jahresstromkosten (ca.)
Luft-Wasser
3,0 bis 4,0
1.100 € bis 1.800 €
Luft-Wasser (Erdwärme)
4,0 bis 5,0
800 € bis 1.200 €
Wasser-Wasser (Grundwasser)
4,5 bis 5,5
650 € bis 900 €
"Ganz entscheidend ist das Nutzerverhalten. Zu hohe Temperaturen oder falsche Einstellungen können die Effizienz deutlich verschlechtern – selbst bei technisch guter Anlage."
Wärmepumpen arbeiten weitgehend wartungsarm. Eine jährliche Inspektion durch einen Fachbetrieb ist dennoch empfehlenswert, um die Effizienz langfristig zu sichern. Die Wartungskosten belaufen sich auf durchschnittlich 250 € bis 400 € pro Jahr exklusive Austausch von Verschleiß- oder Ersatzteilen.
Beispielrechnung: Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einfamilienhaus
Einfamilienhaus, 130 m², teilsanierter Altbau, Austausch einer 22 Jahre alten Gasheizung, Jahreswärmebedarf ca. 20.000 kWh, vierköpfige Familie.
Kostenposition
Betrag
Gerät (10 kW Luft-Wasser-Wärmepumpe)
14.500 €
Pufferspeicher und Hydraulik
6.000 €
Montage und Inbetriebnahme
8.700 €
Entsorgung Altanlage
800 €
Hydraulischer Abgleich
500 €
Elektroinstallation
1.000 €
Gesamtinvestition (brutto)
31.500 €
KfW-Förderung (55 % auf max. 30.000 € Kostenbasis)
16.500 €
Eigenanteil nach Förderung
ca. 15.000 €
Jährliche Stromkosten (JAZ 3,5, 27 Ct/kWh)
ca. 1.540 €
Jährliche Wartungskosten
ca. 300 €
Jährliche Gesamtbetriebskosten
ca. 1.840 €
Zum Vergleich: Ein Einfamilienhaus mit 20.000 kWh Jahresbedarf über Erdgas zu heizen kostet durchschnittlich rund 2.262 € pro Jahr. Eine effiziente Wärmepumpe mit JAZ 4 kommt für die gleiche Heizleistung auf rund 1.337 € Stromkosten, weniger als 4 € pro Tag. Hinzu kommt, dass der CO₂-Preis 2026 bei 55 bis 65 € pro Tonne liegt und für ein Einfamilienhaus mit Gasheizung einen Aufschlag von rund 299 € pro Jahr bedeutet – Tendenz steigend.
Zusatzkosten, die häufig übersehen werden
Neben dem eigentlichen Wärmepumpensystem können weitere Kosten anfallen, die bei der Budgetplanung berücksichtigt werden sollten.
Zustzleistung
Typische Kosten
Fußbodenheizung (Nachrüstung)
5.000 € bis 15.000 €
Elektro-Zuleitung (separater Zähler)
500 € bis 1.200 €
Planung durch Energieeffizienzexperten (falls gewünscht)
500 € bis 1.500 €
Zu den Lärmschutzmaßnahmen ist zu beachten: Ab 2026 dürfen Luft-Wasser-Wärmepumpen maximal 60 Dezibel aufweisen, damit sie im Rahmen der KfW-Förderung förderfähig bleiben.
Kostenzusammensetzung
Die Gesamtinvestition in eine Wärmepumpe verteilt sich typischerweise auf drei Hauptposten:
Gerät und Zubehör (ca. 50 %): Wärmepumpe, Pufferspeicher, Hydraulik und Leitungen
Installation und Erschließung (ca. 40 %): Montage, Inbetriebnahme, ggf. Bohrung oder Erdarbeiten
Planungs- und Nebenkosten (ca. 10 %): Behördliche Genehmigungen, Schallgutachten, hydraulischer Abgleich, Entsorgung der Altanlage
Gerät und Zubehör
Installation und Erschließung
Planungs- und Nebenkosten
Staatliche Förderung 2026: KfW-Programm 458
Die Förderung reduziert die tatsächliche Investitionslast erheblich. Die im Januar 2024 eingeführteBundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bleibt 2026 bestehen.
Fördersätze im Überblick
Die Förderung setzt sich aus einer Grundförderung von 30 % und mehreren kombinierbaren Boni zusammen, über die insgesamt bis zu 70 % der förderfähigen Kosten erstattet werden können.
Förderkomponente
Fördersatz
Voraussetzung
Grundförderung
30 %
Wechsel auf erneuerbare Heizung
Klimageschwindigkeitsbonus
20 %
Austausch einer funktionsfähigen Heizung (bis Ende 2028)
Einkommensbonus
30 %
Haushaltseinkommen max. 40.000 €
Maximaler Fördersatz
70 %
Kombination der passenden Boni
Wichtig zu wissen:
"Die klassische Förderung – z. B. über die KfW – muss vom Kunden selbst beantragt werden. Eine Antragstellung durch das Handwerksunternehmen ist hier nicht möglich – auch nicht per Vollmacht, wie es früher teilweise (BafA) der Fall war. In der Praxis ist das jedoch kein komplizierter Prozess und oft mit wenigen Klicks erledigt. Wichtig ist nur: Der Antrag muss eigenständig gestellt werden. Wenn dabei Unsicherheit besteht, unterstützen wir natürlich gerne. Darüber hinaus gibt es spezialisierte Förderservices, die den gesamten Prozess übernehmen und die Förderung absichern. Das ist für viele Kunden eine sehr attraktive Lösung – und aus unserer Sicht gut investiertes Geld."
Die KfW berücksichtigt Investitionskosten bis zu 30.000 € pro Wohneinheit. Beim maximalen Fördersatz von 70 % beträgt die Förderung damit bis zu 21.000 €.
Wichtige Hinweise zur Antragstellung
Der Antrag muss zwingend vor Beginn der Arbeiten gestellt werden.
Sie stellen den Antrag online im Kundenportal unter dem Produkt BEG Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude (458). Dafür benötigen Sie vom Fachbetrieb eine Bestätigung zum Antrag (BzA).
Nach Bewilligung haben Sie 36 Monate Zeit, das Vorhaben umzusetzen.
"Die maximale Förderung scheitert selten am System – sondern meist an Timing und Vorbereitung. Ein häufiger Grund: Maßnahmen werden zu spät angegangen. Ein zweiter Klassiker ist die fehlende Gesamtbetrachtung. Förderungen greifen am besten, wenn Maßnahmen sinnvoll kombiniert werden – zum Beispiel Heizung, Gebäudehülle und ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP). Wer nur einzelne Maßnahmen umsetzt, lässt häufig Potenzial liegen. Ein weiterer, oft unterschätzter Punkt: formale Anforderungen. Fehlende oder fehlerhafte Angaben, nicht korrekt eingereichte Unterlagen oder falsch gewählte Förderbausteine führen schnell dazu, dass Fördergelder gekürzt oder gar nicht bewilligt werden."
Zusätzlich zur KfW-Förderung besteht die Möglichkeit, die Kosten über den steuerlichen Bonus nach § 35c EStG mit 20 % steuerlich geltend zu machen. Außerdem gibt es zinsgünstige KfW-Kredite bis zu 120.000 € für Haushalte mit einem Einkommen bis zu 90.000 €.
"Ein Tipp aus der Praxis, der häufig liegen bleibt: lokale Förderungen. Ein kurzer Anruf beim Rathaus lohnt sich fast immer – und jeder zusätzliche Euro macht die Investition am Ende noch attraktiver. Wir denken das Thema von Anfang an ganzheitlich mit. So holen unsere Kunden in der Regel das Maximum heraus – realistisch oft um die 55 %, statt sich von seltenen 70 %-Versprechen blenden zu lassen."
Eine Wärmepumpe ist in der Anschaffung teurer als eine neue Gas- oder Ölheizung. Langfristig gleicht sie diesen Unterschied durch geringere Betriebskosten aus. Eine Wärmepumpe amortisiert sich in der Regel nach 8 bis 14 Jahren.
Mit einer Förderung von 55 % auf eine Investition von 31.500 € reduziert sich der Eigenanteil auf rund 15.000 €.
Drei Faktoren beschleunigen die Amortisation zusätzlich:
Ein Wärmepumpenstromtarif senkt den Betriebsstrompreis auf ca. 27 Ct/kWh.
Eine Photovoltaikanlage ermöglicht günstigen Eigenstrom ab ca. 5 bis 6 Ct/kWh. Mehr dazu in unserem Ratgeber zur Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik.
Der steigende CO₂-Preis verteuert fossile Alternativen jedes Jahr weiter.
"Ob sich eine Wärmepumpe schnell rechnet, hängt weniger vom Gerät ab – sondern vom Gesamtpaket. Schnell geht es oft bei Häusern mit solider Substanz, moderaten Vorlauftemperaturen und idealerweise in Kombination mit Photovoltaik. Wer einen Teil des Stroms selbst nutzt, senkt die laufenden Kosten deutlich – und erreicht schneller die Wirtschaftlichkeit. Die Wärmepumpe ist kein Produkt, sondern ein System. Und genau dieses System entscheidet, ob sie sich schnell rechnet – oder eben nicht."
Diese Punkte helfen, die Gesamtausgaben zu reduzieren, ohne an Qualität zu sparen.
Über Förderungen informieren: Der Klimageschwindigkeitsbonus von 20 % gilt noch bis Ende 2028 in voller Höhe. Danach sinkt er alle zwei Jahre um drei Prozentpunkte.
"Schnell geht es oft bei Häusern mit solider Substanz und idealerweise in Kombination mit Photovoltaik. Wer einen Teil des Stroms selbst nutzt, senkt die laufenden Kosten deutlich und erreicht schneller die Wirtschaftlichkeit."
Vorlauftemperatur optimieren: Eine niedrige Vorlauftemperatur (35–45 °C statt 55 °C) erhöht die JAZ und senkt den Stromverbrauch. Fußbodenheizungen sind hier ideal.
Wärmepumpentarif abschließen: Ein separater Stromzähler für die Wärmepumpe ermöglicht einen vergünstigten Heizstromtarif.
Energieberatung nutzen: Eine professionelle Energieberatung hilft, die optimale Anlagengröße zu bestimmen und unnötige Überdimensionierung zu vermeiden.
Sanierung kombinieren: Wer gleichzeitig dämmt, senkt den Wärmebedarf und verbessert die Wirtschaftlichkeit. Unser Ratgeber zur energetischen Sanierung 2026 gibt einen Überblick über sinnvolle Maßnahmen.
Finanzierung prüfen: Wer die Investition nicht aus Eigenkapital stemmen kann, findet im Ratgeber zum Modernisierungskredit 2026 passende Finanzierungsoptionen.
Angebote vergleichen: Preise für die gleiche Leistung können je nach Anbieter und Region erheblich abweichen. Holen Sie mindestens drei Angebote ein, bevor Sie sich entscheiden. Auf Trustlocal geht das kostenlos und unverbindlich.
"Ein gutes Angebot beschreibt klar, was enthalten ist – und genauso wichtig, was nicht. Pauschale Formulierungen oder fehlende Positionen sind ein klares Warnsignal. Typische Kostenfallen verstecken sich bei Punkten wie Ventilen, Thermostatköpfen, Verteilern oder dem Zählerschrank. Wenn solche Positionen fehlen, kommen sie später fast immer als Zusatzkosten oben drauf. Achten Sie auch darauf, ob die Entsorgung der Bestandsanlage berücksichtigt und der elektrische Anschluss vollständig eingeplant ist."
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FAQ zu den Kosten einer Wärmepumpe 2026
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Kosten einer Wärmepumpe.
Wie viel kostet eine Wärmepumpe für ein Mehrfamilienhaus?
Für ein Zweifamilienhaus liegen die Gesamtkosten typischerweise zwischen 35.000 € und 60.000 €, für größere Mehrfamilienhäuser entsprechend höher. Der genaue Preis hängt von der Anzahl der Wohneinheiten, dem Wärmepumpentyp und dem Gebäudezustand ab. Die KfW fördert auch hier über das Programm 458: Für die zweite bis sechste Wohneinheit erkennt sie jeweils 15.000 € zusätzliche förderfähige Kosten an, für jede weitere 8.000 €
Was kostet der Austausch einer Gasheizung gegen eine Wärmepumpe?
Zusätzlich zur Wärmepumpe selbst fallen Kosten für die Entsorgung der Altanlage (500 € bis 1.500 €) sowie ggf. für Heizkörperanpassungen an. Die Gesamtkosten für den Tausch liegen je nach Typ und Gebäude bei 20.000 € bis 60.000 €.
Wie hoch sind die Förderungen für Warmepumpen wirklich?
Die Maximalförderung beträgt 70 % oder 21.000 €. Die förderfähigen Kosten sind auf 30.000 € begrenzt.
Was kostet eine Wärmepumpe an Strom pro Jahr?
Bei einem Wärmepumpenstromtarif von ca. 27 Ct/kWh und einer JAZ von 3 bis 4 ergeben sich jährliche Stromkosten von etwa 900 € bis 1.600 € für ein durchschnittliches Einfamilienhaus.
Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau ohne Dämmung?
Grundsätzlich ist eine Wärmepumpe auch im unsanierten Altbau möglich – dann jedoch meist als Hochtemperatur-Wärmepumpe. Ohne Dämmung ist der Wärmebedarf deutlich höher, was die Betriebskosten steigen lässt. Eine Kombination aus Wärmedämmung und Wärmepumpe ist wirtschaftlich sinnvoller.
Wann lohnt sich eine Wärmepumpe nicht?
Eine Wärmepumpe ist weniger wirtschaftlich, wenn das Gebäude sehr schlecht gedämmt ist und keine Sanierung geplant ist, wenn bauliche Gegebenheiten eine effiziente Installation ausschließen oder wenn das verfügbare Budget auch nach Förderung zu niedrig ist. Ein Energieberater kann im Einzelfall eine belastbare Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellen.
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