Unsere Mutter und im Nachhinein auch wir, haben viele schlechte Erfahrungen mit der Verwaltung, in der Verhinderungspflege/ Alleegarten und in der City WG auf der Robert Koch Straße, der Elbelandschwestern machen müssen. Schon beim ersten Telefonat bekamen wir von der Pflegedienstleiterin zu hören:" Könnt Ihr Euch das überhaupt leisten?" Wie frech ist das denn bitte? Erstens ist das unsere Sache und zweitens ist das unterschwellige Diskriminierung. Im Vorgespräch dann, lobte die Pflegedienstleiterin Ihr Unternehmen in höchsten Tönen. Klang für uns recht überzeugend, aber auch da wurde nochmals die Frage in den Raum gestellt, ob wir das überhaupt finanzieren können. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Unstimmigkeiten zu Tage. Angefangen von Unkenntnis über Ansprüche, die der zu pflegenden Person zustehen, weiter über fehlende Kommunikation untereinander im Unternehmen, die Organisation von Pflegebedarf und letztendlich auch noch der immer mal wieder harsche Umgangston mit unserer Mutter (nicht in unserem Beisein)!
Die Krankenkassenkarte hat der Pflegedienst eingefordert, weil der PD sich ab Tag 1 um ALLES!! kümmern wird, schließlich zahlte unsere Mutter dafür privat 50,-€ monatlich eine Organisationspauschale! VON WEGEN!! Dringende Rezepte (hier für's Pflegebett) wurden nicht bei der Hausärztin beantragt, dass der Anspruch darauf bereits mit dem Pflegegrad 2 und auch bei Notwendigkeit besteht, ist der Chefin der Pflegedienstleitung nicht bekannt. Sie wollte auf die Erhöhung des Pflegegrades von 2 auf 4 warten. So war zumindest ihre Einschätzung des Allgemeinzustandes unserer Mutter. Das zog sich bis zu dem Tag hin, als die Begutachtung ( Pflegegrad 5 eingestuft) erfolgte und leider am gleichen Abend unsere Mutter verstarb. Rückwirkend gibt's kein Rezept! Dadurch bleiben wir auf den Mietkosten für 2 Monate sitzen. Einsicht, dass der Pflegedienst dies verschuldet hat und dafür einstehen sollte, Fehlanzeige!! In einem erneuten Gespräch um das zu klären, wurde das Versäumnis eingestanden, jedoch keine Entschädigung, geschweige denn eine Entschuldigung angeboten. Lediglich bekamen wir zur Antwort: " Pech gehabt". Beim vorangegangenen Gespräch mit der zuständigen Leiterin des Pflegedienstes wurde noch jegliche Schuld von sich gewiesen.
Zur Pflege selbst: auf Rufe oder auch die empfohlene (selbst gekaufte) Funk-klingel wurde laut Berichten unserer Mutter selten reagiert. Ja, wir wissen, dass unsere Mutter nicht die einzige zu pflegende Person dort in der Einrichtung war. Sie fühlte sich, gerade nachts, wenn sie Hilfe zum Toiletten Gang brauchte, oft im Stich gelassen. Tagsüber war das aufgrund dass mehr Personal da war, besser, auch wenn Besuch da war, kam das Personal öfters nach ihr schauen. Zu uns Angehörigen war das Personal in der Pflegeeinrichtung immer nett, aber darauf kommt's ja nun mal nicht an. Nun, wo unsere Mutter nicht mehr da ist, müssen wir unserem Geld auch noch hinterherlaufen. Versehentlich doppelt gezahlte Miete, zuviel gezahltes Essengeld und Aufwandsentschädigung, all dieses müssen wir immer und immer wieder anmahnen, um Klärung bitten. Die Zuständigkeit wird immer anderen zugeschoben. Auch bekommen wir keine detaillierten Abrechnung der Pflegekosten, weil unsere Mutter keinen vollen Monat in der WG gelebt hat und wir keinen Überblick über den bezahlten Zeitraum haben. Beim Versuch das telefonisch zu klären, wurden wir regelrecht abgebügelt und es wurde einfach aufgelegt. Wie gesagt, Ende Oktober '25 verstarb unsere Mutter und bis Ende Dezember, ist NICHTS passiert.
Den einzigen Stern, den man bei Rezessionen vergeben muss, gibt es für die sehr schnelle Zusage, dass unsere Mama in die WG einziehen konnte.
Summasumarum, wenn wieder aus der Familie jemand einen Pflegedienst braucht, Riesa hat so viel mehr Pflegedienste, es kann nur besser werden!!
Nun wissen wir ja, auf was wir besonders achten müssen!!