Was kostet ein Immobilienmakler im Jahr 2026?
Die Preise für Immobilienmakler bewegen sich in Deutschland typischerweise zwischen 10.000 € und 15.000 € für den Verkauf einer Immobilie im mittleren Preissegment. In der Praxis entspricht das meist einer Provision von etwa 5 % bis 7,14 % des Kaufpreises, die häufig zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt wird.
Bei Vermietungen gilt eine andere Preisstruktur: Hier fallen in der Regel Kosten von bis zu zwei Nettokaltmieten zuzüglich 19 % MwSt. an. Zudem greift das Bestellerprinzip, wodurch die beauftragende Partei die Kosten übernimmt. Sie möchten sich über Immobilienmakler informieren? Hier auf Trustlocal finden Sie alles Wissenswerte zu den Kosten.

Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste auf einen Blick
| Punkt | Detail |
|---|---|
| Kauf / Verkauf (Provision gesamt) | ca. 5 % – 7,14 % des Kaufpreises |
| Anteil pro Partei | meist ca. 2,5 % – 3,57 % inkl. MwSt. |
| Typisches Beispiel (Kauf einer 300k–400k Immobilie) | ca. 10.000 € – 15.000 € pro Partei |
| Vermietung mit Makler | bis zu 2 Nettokaltmieten + 19 % MwSt. |
Immobilienmakler Kosten
Die Preise für einen Immobilienmakler sind ein wichtiges Thema für jeden, der 2026 in den Immobilienmarkt einsteigen möchte, sei es durch Kauf, Verkauf oder Vermietung von Immobilien. Ein professioneller Immobilienmakler bietet nicht nur seine Expertise im schnelllebigen Immobilienmarkt an, sondern auch zusätzliche Dienstleistungen wie Marktanalyse, Homestaging und Verhandlungsführung, die den Prozess vereinfachen
Vermietung von Haus/Wohnung
Bei der Vermietung von Immobilien in Deutschland fallen die Maklerkosten in der Regel auf Basis des Mietpreises an. Diese Kosten belaufen sich häufig auf maximal zwei Nettokaltmieten zuzüglich 19% Mehrwertsteuer. Es gilt das Bestellerprinzip: Die Partei, die den Makler beauftragt, trägt die Kosten. In der Praxis übernimmt meist der Vermieter die Provision.
Kauf oder Verkauf von Haus/Wohnung
Beim Kauf oder Verkauf von Immobilien ist die Provision des Maklers in Deutschland üblicherweise am Verkaufspreis orientiert. Durchschnittlich liegt diese Provision bei 7,14% des Verkaufspreises, inklusive Mehrwertsteuer. Seit 2020 gilt zudem: Käufer dürfen maximal die gleiche Provision zahlen wie Verkäufer, wodurch sich die Kosten in der Praxis meist hälftig aufteilen.
| Dienstleistung | Kosten |
|---|---|
| Miete Haus/Wohnung | max. 2 Nettokaltmieten zzgl. 19% Mehrwertsteuer |
| Vermietung Haus/Wohnung | 1,5 bis 2 Nettokaltmieten zzgl. 19% Mehrwertsteuer |
| Kauf Haus/Wohnung | durchschnittlich 3,27% (Sachsen: 3.47%; Bayern: 3.12%) |
| Verkauf Haus/Wohnung | durchschnittlich 3,27% (Sachsen: 3.47%; Bayern: 3.12%) |
Regionale Unterschiede in den Maklerkosten
In Deutschland variieren die Maklerkosten je nach Bundesland. In Bayern liegen die durchschnittlichen Kosten bei etwa 3,12%, während sie in Sachsen bei ca. 3,47% liegen. Nordrhein-Westfalen weist eine durchschnittliche Provision von etwa 3,22% auf. Diese regionalen Unterschiede spiegeln die Variabilität des Immobilienmarktes und die lokale Nachfrage wider.
Zusätzliche Leistungen und Kosten
Zusätzlich zu den Standardgebühren für Kauf, Verkauf oder Vermietung können Immobilienmakler zusätzliche Leistungen anbieten, die separat berechnet werden. Dazu gehören unter anderem Homestaging, Annoncieren der Immobilie und die Erstellung von Verkaufsexposés. Diese Kosten sind individuell verhandelbar und abhängig von den spezifischen Dienstleistungen, die der Makler erbringt.
Bestellerprinzip für Übernahme der Kosten für Makler bei Vermietung
Seit der Einführung des Bestellerprinzips im Jahr 2015 haben sich die Regelungen für die Übernahme der Kosten für Immobilienmakler bei Vermietungen grundlegend verändert. Dieses Prinzip besagt, dass die Partei, die den Makler beauftragt, auch für die Maklerprovision verantwortlich ist. Seit 2015 gilt das Bestellerprinzip: Die Partei, die den Makler beauftragt, muss ihn auch bezahlen. In der Praxis bedeutet das bei Vermietungen fast immer, dass der Vermieter die Kosten trägt.

Kostenzusammensetzung
Die Kosten für einen Immobilienmakler setzen sich in der Regel aus drei zentralen Bestandteilen zusammen:

Provision / Arbeitsleistung (60 %): Der größte Anteil entfällt auf die eigentliche Maklertätigkeit, darunter Bewertung der Immobilie, Vermarktung, Besichtigungen sowie Verhandlungsführung bis zum Vertragsabschluss.
Marketing- und Vertriebskosten (25 %): Hierzu zählen Exposés, professionelle Fotos, Inserate auf Immobilienportalen sowie Maßnahmen wie Homestaging oder digitale Präsentationen.
Verwaltungs- und Nebenkosten (15 %): Dieser Anteil umfasst Büroorganisation, Kommunikation, Dokumentenerstellung sowie allgemeine Betriebskosten des Maklers.
Hinweis: Diese Verteilung dient nur als Orientierung. Da die Provision direkt vom Immobilienwert abhängt, kann ihr Anteil bei hochpreisigen Objekten deutlich steigen, während Marketing- und Verwaltungskosten relativ konstant bleiben.
Welche Faktoren sind zu berücksichtigen?
Bei der Auswahl eines Immobilienmaklers sollten Sie mehrere Faktoren berücksichtigen, um sicherzustellen, dass Sie den bestmöglichen Service für Ihr Geld erhalten. Professionelle Immobilienmakler sind eine wertvolle Ressource, die Ihnen nicht nur Zeit, sondern auch Geld sparen kann. Hier sind die wichtigsten Aspekte, die Sie bei der Wahl eines Maklers beachten sollten:
Langjährige Erfahrung:
Ein erfahrener Immobilienmakler kann Ihnen durch sein Wissen und seine Erfahrung im Immobiliengeschäft einen erheblichen Mehrwert bieten.
Fachkenntnis in der Immobilienbranche:
Spezialkenntnisse, beispielsweise in Baufragen, sind entscheidend für die Beurteilung und den Handel von Immobilien.
Regionale und überregionale Marktkenntnisse:
Umfassende Kenntnisse des Immobilienmarktes sind unerlässlich, um die besten Entscheidungen beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie zu treffen.
Transparente Preiskalkulation:
Ein vertrauenswürdiger Immobilienmakler sollte immer eine klare und verständliche Preiskalkulation anbieten.
Darüber hinaus bieten die meisten Immobilienmakler ein kostenloses Erstgespräch an, um Ihre Bedürfnisse zu verstehen und die potenziellen Leistungen zu erörtern. Dieser Schritt ist entscheidend, um zu bewerten, wie rentabel die Kosten für den Immobilienmakler im Verhältnis zum erwarteten Nutzen stehen.
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FAQ- Häufige Fragen zum Thema Immobilienmakler
Was sind die durchschnittlichen Kosten für einen Immobilienmakler in Deutschland 2026?
Die durchschnittlichen Kosten für einen Immobilienmakler in Deutschland variieren je nach Transaktionsart. Bei Vermietungen betragen die Kosten in der Regel maximal zwei Nettokaltmieten zuzüglich 19% MwSt. Beim Kauf oder Verkauf von Immobilien orientiert sich die Provision üblicherweise am Verkaufspreis, mit einem Durchschnitt von etwa 3,27% inklusive MwSt.
Wie kann das Bestellerprinzip die Maklerkosten bei der Vermietung beeinflussen?
Seit 2015 regelt das Bestellerprinzip in Deutschland, dass die Partei, die den Immobilienmakler beauftragt, auch die Kosten trägt. Dies führt dazu, dass bei Vermietungen in der Regel der Vermieter die Maklerkosten übernimmt, da er den Makler beauftragt.
Welche zusätzlichen Leistungen können Immobilienmakler bieten und wie wirken sich diese auf die Kosten aus?
Immobilienmakler können neben der Grundvermittlung zusätzliche Leistungen wie Homestaging, Marktanaylsen oder die Erstellung von Verkaufsexposés bieten. Diese Dienstleistungen werden separat berechnet und die Kosten sind verhandelbar, abhängig vom Umfang der Leistungen und der individuellen Vereinbarung mit dem Makler.
Wie finde ich den besten Immobilienmakler für meine Bedürfnisse auf Trustlocal?
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